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7. Dezember 2015

Knusprige Pastinakenchips

 

Im Winter versinken wir ja meist ziemlich schnell zwischen unseren Sofakissen, sobald es draußen dunkel und -- bäähhh -- ungemütlich wird. Am schönsten ist es dann, wenn man sich mit Wärmflasche, Wollsocken, Jogginghosen, einem heißen Getränk und Knabberkram bewaffnet vor den Fernseher kuscheln kann und einfach nichts mehr machen muss. Hach wie gemütlich!
Was dabei aber so rein gar nichts zu suchen hat ist ein schlechtes Gewissen, weil man mal wieder die ganze Tüte Chips aufgefuttert hat. Um dem aus dem Weg zu gehen bin ich jetzt einfach dazu übergegangen, meinen Knabberkram, also die Chips, selbst zu machen. So weiß ich zum einen ganz genau, was ich da eigentlich esse und außerdem kann ich mir die Chips so gesund wie möglich machen.
Von Gemüsechips hat ja mittlerweile wahrscheinlich jeder schon gehört oder sie auch schon probiert. Also Chips aus Roter Beete, Süßkartoffeln, Möhren, Grünkohl und so weiter. Das gemeine hieran ist, dass es erstmal nicht ganz so lecker klingt. Vor allem die Kartoffelchips-Liebhaber werden wohl eher einen großen Bogen um Gemüsechips machen. (Mal ganz nebenbei: warum zählen Kartoffelchips nicht dazu? - Sind Kartoffeln kein Gemüse?) Gemüse klingt einfach zu gesund und das kann ja nicht gut sein, oder?
Ich gebe zu, Grünkohlchips finde ich jetzt auch nicht so wirklich lecker. Aber es geht ja auch anders. Zum Beispiel mit Pastinaken. Die werden superknusprig, sind wirklich lecker und im Moment meine absoluten Lieblingschips! Außerdem kann man sie sehr einfach selbst machen.


Zutaten:
Pastinaken (oder Petersilienwurzeln)
Olivenöl
Salz
schwarzer Pfeffer

Zubereitung:
Backofen auf etwa 125 Grad vorheizen. Pastinaken mit einem scharfen Messer, einem Sparschäler oder einem Hobel in dünne Scheiben schneiden. Backpapier auf ein Backrost legen und die Scheiben darauf verteilen. Sie können ruhig etwas übereinander liegen. Dann werden sie in den Ofen geschoben. Zwischen die Ofentür einen Kochlöffel klemmen, so dass durch den entstandenen Schlitz die Feuchtigkeit entweichen kann. Nach etwa 30 Minuten die Pastinaken herausholen und in eine große Schüssel geben. Sie sollten schon leicht knusprig sein, aber noch nicht gebräunt. Etwas Olivenöl darüberträufeln und gut durchmischen, so dass jede Scheibe etwas von dem Öl abbekommt. Jetzt salzen und pfeffern und wieder mischen. Danach werden die Pastinaken wieder auf das Backpapier gelegt und im Ofen nochmal etwa 15 Minuten geröstet.
Bei den Backzeiten müsst ihr, wie so oft, ein bisschen nach Gefühl gehen, da jeder Backofen anders ist.
Sobald die Chips schön knusprig und fertig sind, könnt ihr sie je nach Geschmack noch nachwürzen. Falls ihr sie nicht sofort wegknabbert, bewahrt sie in einem luftdichten Gefäß auf, damit sie nicht weich und pappig werden.

Knusprige Pastinakenchips sind auch ganz toll als kleines Mitbringsel zu Weihnachten. Es gibt ja immer wieder Familienmitglieder, die es eher salzig als süß mögen. Und damit sie nicht enttäuscht sind, wenn es schon wieder nur selbstgemachte Plätzchen und Schokolade gibt, kann man ihnen doch mal leckere Chips mitbringen. Einfach in ein schönes Glas füllen und weihnachtlich verpacken.

Weihnachtliche Grüße

Cathrin

30. November 2015

Okraschoten und Kartoffeln



Ich habe das sehr große Glück, dass ich viele Freunde aus den unterschiedlichsten Ländern habe. Dadurch komme ich immer wieder in den Genuss, essenstechnisch neue Dinge probieren zu dürfen.

Schon ziemlich lange wollte ich mal Okraschoten probieren, wusste aber nie so genau, wie ich sie am besten zubereite. Vor einigen Wochen war ich dann bei einer Bekannten aus Nepal, die neben anderen nepalesischen Leckereien auch zusammen mit Kartoffeln gebratene Okraschoten gemacht hatte. Ich durfte sie also endlich mal probieren! Und ich fand sie so lecker, dass ich direkt wusste: das mache ich zu Hause auch! Gerade wenn man zum ersten Mal mit neuen Zutaten kocht, ist es super, wenn das Gericht so einfach und schnell zuzubereiten ist. Ansonsten macht man es dann ja doch nicht, oder?



Zutaten:

Okraschoten
Kartoffeln
Öl
Kreuzkümmel (Cumin) gemahlen und ganz
Kurkuma
Salz, Pfeffer
geschrotete Chilischoten (Piri Piri)

Zubereitung:

Kartoffeln schälen und in Salzwasser gar kochen. Wasser abgießen und die Kartofflen komplett auskühlen lassen. Dann in Würfel schneiden. Okraschoten waschen, den Stielansatz abschneiden und in mundgerechte Stücke schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Okraschoten und Kartoffeln darin anbraten. Wenn die Schoten gut durchgebraten sind, mit Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel (hiervon ruhig ordentlich viel) abschmecken. Kurkuma und Chilischoten hinzufügen, nochmal alles vermischen, auf Teller geben und genießen.


Am Donnerstag werde ich übrigens wahrscheinlich endlich mal lernen, wie man Dal zubereitet. Das ist ein sehr einfaches, sehr leckeres, typisch indisches und nepalesisches Gericht aus Linsen und wird meistens mit Reis serviert. Gegessen habe ich es schon unzählige Male, aber bisher konnte ich es nicht nachkochen. Ich hoffe, dass sich das ab Donnerstag ändert. Ich freu mich schon!

Ich wünsche euch einen tollen Start in die Woche und vor allem eine schöne Vorweihnachtszeit!

Cathrin

5. August 2015

Fischcurry mit Mangold


Endlich ist der Sommer wieder nach Hamburg gezogen! Ich sag euch, im Juli oder August mit einer Jacke herumzulaufen, die eigentlich für den Herbst bestimmt war, macht keinen Spaß! Wie lange wir dieses Mal das sonnige und warme Wetter genießen können, weiß ich nicht. Aber man soll ja auch den Moment genießen. Und das mache ich jetzt auch.

Passend zum Sommer habe ich vor einiger Zeit ein (für mich) neues Rezept ausprobiert. Fischcurry mit Mangold und Reis. Mir lief schon beim Lesen der Zutatenliste das Wasser im Mund zusammen. Und das Endergebnis war noch viel besser! Richtig lecker und perfekt für den Sommer! Nur die Angabe, dass die Menge zwei Portionen entspricht, war nicht ganz richtig. Es sei denn, beide Personen haben einen SEHR großen Hunger. Ich finde, man kann sehr gut vier Portionen daraus machen.

In meinem letzten Post hatte ich erzählt, dass ich jetzt unter anderem glutenfrei kochen muss. Zu Beginn war mein Freund alles andere als begeistert (und ist es immer noch nicht wirklich), aber ab und zu finden wir Gerichte, die einem den Verzicht wirklich erleichtern. Dieses Curry ist eines davon. Wer auf Fisch und asiatische Küche steht, sollte es definitiv mal ausprobieren.


Zutaten für 4 Portionen:
300 g Basmatireis
1/2 entkernte Chilischote
15 g Ingwer
1 Zwiebel
1 EL Öl
2 TL Currypulver
150 ml Gemüsebrühe
400 ml Kokosmilch
400 g Seelachsfilet
150 g Mangold
1 Lauchzwiebel
2 EL Erdnusskerne (geröstet und gesalzen)
Salz
Saft von 1 Limette

Zubereitung:
Reis nach Packungsanleitung in Salzwasser garen.
Die Chili fein würfeln, den Ingwer schälen und fein hacken und die Zwiebel pellen und würfeln. Das Öl in einem weiten Topf erhitzen. Die wiebel mit Chili und Ingwer glasig dünsten. Das Currypulver kurz mit anrösten. Gemüsebrühe und Kokosmilch zugeben. Erhitzen und 5 Minuten köcheln lassen.
Den Fisch in mundgerechte Stücke schneiden. Die grünen Blätter vom Mangold quer in ca. 2 cm breite Streifen und die weißen Stiele in sehr feine, ca. 5 mm breite Streifen schneiden. Die Lauchzwiebel in Ringe schneiden. Erdnusskerne grob hacken.
Fisch ca. 8 Minuten in der Currysauce köcheln lassen. Nach 4 Minuten Mngold und zum Schluss Lauchzwiebel unterrühren. Alles mit Salz und Limettensaft abschmecken. Auf dem Reis anrichten und mit Erdnüssen bestreuen.


Wie sieht der Sommer in diesem Jahr bei euch aus? Zu warm? Zu kalt? Durchwachsen? Genau richtig?

Cathrin

13. Juli 2015

Gemüserösti mit Dillcreme und Forelle


Wir haben neuerdings einen neuen Untermieter. Ungefragt. Der ist einfach so bei uns eingezogen. Reingelassen hat ihn mein Freund. Er konnte ja nicht wissen, welche Folgen das hatte. Dieser ungebetene Gast nennt sich Nahrungsmittelunverträglichkeit und wirbelt unseren Speiseplan ganz schön durcheinander. Anstrengend, dieser Typ! Aber einfach so rausschmeißen können wir ihn auch nicht, deshalb arrangieren wir uns mit ihm. Und wer hätte es gedacht - so schlimm ist er doch gar nicht, wenn man ihn erstmal etwas besser kennenlernt. Außerdem zwingt er einen dazu, Gewohnheiten abzulegen und Neues auszuprobieren. Und gerade beim Essen ist das nicht nur spannend, sondern auch mit viel "Aha!" und "Achso...!" und "Ach, guck mal an!" verbunden.

Ja ja, ich weiß, diese Unverträglichkeiten sind scheinbar zum neuen Trend geworden. Irgendwie hat jeder eine. Und wer keine hat, der legt sich eben einfach eine zu. Man will ja schließlich mitmachen, bei diesem neuen Ding. Grundsätzlich bin ich etwas skeptisch, ob nicht oftmals viel zu schnell von einer Unverträglichkeit gesprochen wird, wenn die eigentliche Ursache doch möglicherweise ganz woanders liegt. Das soll natürlich nicht heißen, dass dies bei jedem der Fall ist! Es gibt viele Menschen, die tatsächlich einige Lebensmittel nicht vertragen und die es damit nicht gerade einfach haben. Und jetzt, nachdem mein Freund einiges nicht mehr essen darf, weiß ich, wie schwer es wirklich sein kann, wenn man auf heißgeliebte Speisen verzichten muss. Aus Solidarität mache ich zu Hause bei der neuen Ernährung mit. Ich fände es einfach unfair, wenn ich neben ihm sitze und etwas esse, was er auch so gerne essen würde, aber nicht essen darf. Außerdem ist es so einfacher. Es wird nur noch gekauft, was er verträgt und er muss nicht mehr darüber nachdenken, was er aus dem Vorratsschrank nehmen darf und was nicht.

Die stärksten Unverträglichkeiten hat mein Freund übrigens bei Gluten, Hefe und Eiern. In den ersten Tagen kann dies schonmal in die Verzweiflung führen, da in unglaublich vielen Dingen mindestens eines von den Dreien enthalten ist. Sogar dort, wo man es nicht vermutet. Und: Versucht mal, ein Brot ohne Gluten (enthalten in: Weizen, Roggen, Hafer, Gerste und Dinkel) und ohne Hefe zu backen. Wer das noch nie gemacht hat, wird erstmal verzweifeln. Vor allem, weil die Alternativen nun mal eben anders schmecken. Nicht schlecht, aber anders. Mittlerweile haben wir aber ein Rezept ausgetüftelt, mit dem wir zufrieden sind. Es muss noch weiter optimiert werden, aber wenn ich soweit bin, werde ich es hier verraten.

Heute möchte ich aber zunächst ein Rezept mit euch teilen, dass als schnelles Mittag- oder Abendessen für zwei Personen gedacht ist. Ich habe es aus der Mai-Ausgabe der Living At Home aus 2011. Wer eher großen Hunger hat, sollte das doppelte Rezept machen. Für diejenigen, die sich den Bauch nicht so vollschlagen wollen, reicht diese einfache Menge.


Zutaten für 2 Portionen:

400 g Kartoffeln
80 g Zucchini
80 g Möhren
1 EL Speisestärke

2 EL Öl
1 EL fein geschnittener Dill
4 EL Crème fraîche
120 g geräuchertes Forellenfilet
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Kartoffeln, Zucchini und Möhren schälen und grob raspeln. In einer Schale mit der Speisestärke gut durchmischen. Mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. Je 1 EL Öl in zwei beschichtete Pfannen erhitzen. Geraspeltes Gemüse mit den Händen kräftig ausdrücken. In zwei Portioen auf die Pfannen verteilen. Mit dem Pfannen wender zu flachen Rösti formen. Bei starker Hitze etwa 4 Minuten je Seite knusprig braun braten. Vorsichtig wenden.
Dill und Crème fraîche glatt rühren, mit Salz und Pfeffer würzig abschmecken. Die Creme und das Forellenfilet auf den Rösti anrichten und ggf. noch mit etwas frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen.


Wer jetzt im Sommer lieber leichtes Essen genießt, für den ist das hier genau das richtige. Lasst es euch schmecken!

 Cathrin

4. Juli 2015

Glasierte Zitronen-Hähnchenbrustfilets mit Feldsalat

 

So gerne ich auch koche, ab und zu möchte ich nicht ganz so lange in der Küche stehen und trotzdem ein leckeres und gesundes Essen genießen. Deshalb freue ich mich immer, wenn ich ein Rezept finde, welches schnell zubereitet ist. Dieses Rezept kann man ganz toll vorbereiten und fertig ist es dann auch ratzfatz. Perfekt für kochfaule Abende!

 

Zutaten für 4 Personen:
4 Hähnchenbrustfilets (à 100 g)
3 EL + 1 TL flüssiger Honig
1 Zitrone
1 TL Paprikapulver (edelsüß)
Salz, Pfeffer, Olivenöl
200 g Feldsalat

Zubereitung:
Am Vortag: 2 EL Olivenöl, 1 TL Honig, die Hälfte des Zitronensafts und das Paprikapulver in einen Gefrierbeutel geben. Gut salzen, pfeffern und vermischen. Die Hähnchenbrustfilets hineingeben, den Beutel verschließen, alles gut durchmischen. Bis zu 24 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen. In einem verschließbaren Glas 3 EL Olivenöl, 3 EL Honig und Zitronensaft mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Glas verschließen, kräftig schütteln. Ebenfalls in den Kühlschrank stellen.
Eine Pfanne ohne Öl heiß werden lassen, die Hähnchenbrustfilets darin von beiden Seiten braten.
Den Salat waschen, trocken schleudern und mit dem Dressing auf einem Teller anrichten.

Guten Appetit!

Cathrin

28. März 2015

Osterbrunch: Weißbrot mit Walnussdip und Thunfischpaste


Jedes Mal, wenn bei meiner Familie mütterlicherseits ein großes Treffen (und dann auch großes Essen) stattfindet, macht meine Mutter dieses Brot. Im Grunde ist es nur ein total simples Weizenbrot. Aber soooo lecker! Das Rezept ist von Jamie Oliver, was vielleicht auch erklärt, warum es so gut schmeckt. Der Mann weiß einfach, wie gutes Essen geht. Danke, Jamie! Und danke, Mama, dass du das Rezept entdeckt hast!
Den Walnussdip habe ich zum zweiten Mal ausprobiert und die Thunfischpaste ist eine neue Rezeptentdeckung aus meiner großen Sammlung. Von beiden bin ich sehr begeistert. Sie eignen sich auch wunderbar als normaler Brotaufstrich. Vielleicht mache ich sie ja beim nächsten großen Familientreffen...

Weißbrot:

(Zutaten für zwei Brote)

1 kg Mehl
625 ml lauwarmes Wasser
3 Päckchen Trockenhefe
1 EL Zucker
1 EL Salz

Zutaten zu einem glatten Teig kneten. 40 Minuten gehen lassen. Nochmals durchkneten und zu zwei Laiben formen. Auf ein Backblech legen und zugedeckt 20 Minuten gehen lassen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad 40 Minuten backen.


Thunfischpaste:

1 Dose Thunfisch in Wasser (185 g)
1 Zwiebel
200 g Frischkäse
Salz, Pfeffer, Paprikapulver
Kapern (zur Deko)

Thunfisch gut abtropfen lassen, Zwiebel grob würfeln. Beides mit dem Frischkäse zu einer sämigen Paste pürieren, würzen.


Walnussdip:

100 g Walnüsse (ca. 4 Std. in Wasser einweichen)
1 EL Rapsöl
1/2 TL Salz
80 ml Wasser
1 kleine Chilischote
150 g Frischkäse
1 Bund gehacktes Schnittlauch

Walnüsse mit Öl, Salz und ca. 50 ml Wasser pürieren. Etwas Wasser zugießen, falls die Masse zu dickflüssig ist. Mit der Chilischote und Frischkäse sämig pürieren, Schnittlauch unterheben.


 Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

Cathrin

27. März 2015

Osterbrunch: Weiße Bohnen in Thymian-Tomatensoße


Dieser Post war eigentlich schon für heute morgen geplant. Gestern habe ich es aber nicht mehr geschafft, ihn vorzubereiten. Gestern Abend habe ich kurzen Besuch aus London von einer Verwandten - ihr Urgroßvater ist mein Ururgroßvater - bekommen, die dann auch bei mir übernachtet hat. Andrea, so heißt sie, lebt seit mehr als zwanzig Jahren in England. Als ich zwölf Jahre alt war, habe ich sie dort das erste Mal besucht, und seitdem immer wieder. Zwischendurch habe ich selbst für zehn Monate in London gewohnt, weil ich als AuPair dort war. Leider bin ich schon viel zu lange nicht mehr in dieser großartigen Stadt gewesen. Aber für dieses Jahr steht zumindest ein kurzer Wochenendtrip nach London ganz fest auf meinem Plan. Das alles hat eigentlich so gar nichts mit dem Rezept zu tun, welches ich euch heute zeigen möchte. Obwohl, die Engländer essen doch oft Bohnen ("baked beans"), oder? Dann natürlich hat es doch wieder was damit zu tun. Na also, reibungslosen Übergang geschafft! Hier also das Rezept:


Zutaten:

2 Dosen weiße Bohnen (à 425 ml)
1 kleine Zwiebel
6 Stiele Thymian
4-5 EL Olivenöl
1 EL Tomatenmark
400 g stückige Tomaten (Dose)
Salz, Pfeffer, Zucker

Zubereitung:
Bohnen abspülen und gut abtropfen lassen. Zwiebel schälen und fein hacken. Thymian waschen, grob hacken. Zwiebel in 2 EL heißem Öl andünsten. Tomatenmark kurz mit anschwitzen. Stückige Tomaten und 5-6 EL Wasser zufügen. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen. Soße aufkochen und offen etwa 10 Minuten köcheln lassen. Bohnen und Thymian in die Tomatensoße geben, aufkochen. Etwa-- 2 Minuten köcheln. Nochmals abschmecken. Die Bohnen abkühlen lassen und vorm Servieren mit 2-3 EL Öl beträufeln.


Dieses Gericht ist ein tolles Abendessen. Man kann es super vorbereiten, kalt und warm essen, und vielleicht auch noch etwas Feta darüber bröckeln. Guten Appetit!

 Cathrin

26. März 2015

Osterbrunch: Möhren in Sesam-Honig-Butter


Wenn Hasen zu Ostern gehören, dann ja wohl auch Möhren, oder? Deshalb habe ich heute auch ein Möhrenrezept für euch. Leider habe ich für meinen Brunch keine Möhren mit Grün mehr bekommen. Für's Aussehen macht das aber einiges her. Wenn ihr also welche kriegen könnt, dann nehmt sie.

Zutaten:

800 g junge Bundmöhren
30 g Sesam, möglichst ungeschält
1 rote Chilischote
25 g Ingwerwurzel
50 g Butter, 3 EL Honig
Salz, 200 ml Möhrensaft (pur)

Die Möhren putzen. Vom Grünzeug etwa einen Zentimeter stehen lassen. Den Rest abschneiden. Dann die Möhren längs vierteln. Sesam in einer Pfanne ohne Fett rösten. Chili halbieren und die Kerne entfernen.
Die Möhren in einem breiten Topf in 50 g Butter mit Honig, Chili und Ingwer andünsten. Salzen und mit Möhrensaft auffüllen. Im geschlossenen Topf etwa 5-6 Minuten dünsten. Anschließend im offenen Topf köcheln, bis die Flüssigkeit eingekocht ist. Den Sesam untermischen.


Ich wünsche euch einen wundervollen Tag!

Cathrin

25. März 2015

Osterbrunch: Frischkäsenocken


Mittlerweile sieht es hier in Hamburg so aus, als wenn tatsächlich der Frühling da ist und bleibt. Ich muss mich also so langsam mal daran begeben, auch meinen Balkon frühlingsfit zu machen. Im letzten Jahr hatte ich einiges an Kräutern, sowie Tomaten, Rucola, Radieschen und Sauerampfer angepflanzt. Da der Rucola und der Sauerampfer aber leider irgendwann Besuch von kleinen grünen Biestern (aka Läusen) bekamen, habe ich daran nicht wirklich lange Spaß gehabt. Sehr schade. Die Tomaten und Radieschen sind aber super gewachsen. In diesem Jahr ziehen wieder Tomaten ein. Außerdem noch Chili und Salat. Und Kräuter. Die sind immer dabei. Mein Ziel ist es, irgendwann keine getrockneten Kräuter mehr kaufen zu müssen. Kochen macht einfach so viel mehr Spaß, wenn man mit selbst gepflanzten und hergestellten Zutaten kocht.
Und die Frischkäsenocken, die ich für den Brunch am Sonntag gemacht hatte, werde ich dann definitiv noch viel öfter machen.


Tomaten-Basilikum-Nocken

30 g Pinienkerne
30 g getrocknete Tomaten in Öl
4 Stiele Basilikum
150 g Ziegenfrischkäse
200 g Magerquark
Salz und Pfeffer

Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten, abkühlen lassen und fein hacken. Getrocknete Tomaten fein würfeln. Basilikumblätter abzupfen und fein hacken. Alles mit Ziegenfrischkäse und Quark verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Mit zwei Esslöffeln zu Nocken formen.


Kräuternocken

1 Bund Kerbel
1 Bund Schnittlauch
1 Schale Kresse
200 g Doppelrahm-Frischkäse
100 g Magerquark
Salz und Pfeffer
Saft von 1 Zitrone

Kerbelblätter abzupfen und fein hacken, Schnittlauch in feine Röllchen schneiden. Kresse vom Beet schneiden. Alles mit Frischkäse und Quark glatt rühren. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft würzen und abschmecken. Wie oben beschrieben zu Nocken formen.

Wer von euch macht aus seinem Balkon ebenfalls einen Garten und pflanzt selbst an? Was genau wächst bei euch? Welche guten und welche schlechten Erfahrungen habt ihr bisher so gemacht?

Cathrin

24. März 2015

Osterbrunch: Käsemuffins


Heute zeige ich euch das erste Rezept vom Familienbrunch am Sonntag. Ich hatte mal wieder viel zu viel Essen gemacht und bin natürlich, wie jedes Mal, nicht rechtzeitig fertig geworden. Obwohl ich schon am Samstag ganz viel vorbereitet hatte. Aber ich glaube, ich werde es auch nie lernen. Die Freundin meines Bruders hat es ziemlich gut auf den Punkt gebracht: Das ist das Miesen-Gen in mir. Meine Familie mütterlicherseits ist bekannt dafür, bei Familienfeiern immer für mindestens dreimal so viele Menschen Essen bereitzustellen, wie überhaupt da sind. Wir sind meistens so um die dreißig Personen. Ihr könnt euch also denken, wie das Buffet aussieht...

Am vergangenen Sonntag sah es also ähnlich aus bei mir zu Hause. Wir waren zu sechst. Essen gab's für 18. Die nächsten Tage muss ich definitiv nichts kochen. Naja, hat also doch auch was gutes. ;-)

Wenn man ein Brunch oder ein Buffet plant, dann sollte man sich, meiner Meinung nach, vorher für eine "Geschmacksrichtung" entscheiden. Das macht die Auswahl leichter und führt dazu, dass alles gut zusammen passt. Ich habe mich für Gerichte entschieden, die man wahrscheinlich in die mediterrane Küche stecken würde. Da ist eigentlich immer für jeden was dabei. Was genau ich alles gekocht habe, werde ich euch in den nächsten Tagen zeigen. Heute sind schonmal die Käsemuffins dran. Ich finde, sie schmecken warm am besten. Kalt geht aber natürlich auch. Dazu reicht man dann einen Kräuterquark oder ähnliches. Ich habe sie in kleinen Muffinformen gemacht. Man kann aber auch normale Muffinformen nehmen und macht dann nur 12 statt 24 Stück. Und die Backzeit muss natürlich ebenfalls angepasst werden. Das komplette Rezept folgt nach dem Foto.


Zutaten für 24 kleine Muffins:

100 g Frühlingszwiebeln
1 rote Peperoni
50 g gehackte Mandeln
8 EL Olivenöl
50 g schwarze Oliven
80 g Emmentaler am Stück
140 g Mehl
150 g Polenta (Maisgrieß)
3 TL Backpulver
2 Eier (M)
200 ml Buttermilch

Die Frühlingszwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden. Die Peperoni entkernen und fein hacken. Beides mit den Mandeln in 2 EL heißem Olivenöl andünsten, abkühlen lassen. Die Oliven fein würfeln und zur Mandelmischung geben. Den Käse in 24 gleich große Würfel schneiden.

Mehl mit Polenta und Backpulver mischen. Eier mit dem Handrührgerät cremig schlagen, Buttermilch und 6 EL Olivenöl unterrühren. Die Mehlmischung zugeben und kurz unterrühren. Mandelmischung unterheben. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Die Masse in 24 gefettete Minimuffinförmchen geben. Je einen Käsewürfel in den Teig drücken, bis er vom Teig bedeckt ist. Eigelb und 1 EL Wasser verquierlen, die Oberfläche damit bestreichen.

Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad 15 Minuten backen.


Guten Appetit!

Cathrin

25. Januar 2015

Kartoffel-Wirsing-Hack-Pfanne


Habt ihr auch immer das Problem, dass ihr, wenn ihr etwas mit frischem Kohl kocht, danach noch etwa vier Fünftel des Kohlkopfes übrig habt? Die sind aber auch immer riesig! Am letzten Wochenende hatte ich einen Wirsingkohl gekauft. Und seitdem jeden Tag etwas davon gehabt. Wirklich sehr ergiebig. Aber auch gar nicht so einfach, sich immer wieder was neues zu überlegen. Soll ja nicht langweilig werden. Ja, gut, ich hätte auch ganz viel einfrieren können. Aber da ich nur so ein kleines Gefrierfach im Kühlschrank habe, ist das dann doch etwas schwierig. Das ist eben irgendwann voll. Und dann beschwert sich mein Freund, dass er keine Eiswürfel mehr machen kann. Und ich sag euch eins: Ein Mann ohne Eiswürfel kann ein sehr unzufriedener Mann sein. Also musste ich den Wirsing aufbrauchen.
Heute war dann auch der Tag, an dem ich endlich den letzten Rest gegessen habe. Nach 8 Tagen!!! Puh. Dafür gab's dann aber auch was echt leckeres: Kartoffel-Wirsing-Hack-Pfanne. Ich glaube, meine Mutter hat sowas in der Art früher oft als Eintopf gemacht. Und da ich alle Zutaten zu Hause hatte, musste ich auch nicht lange überlegen, was ich mit meinem Kohl anfange.


Zutaten:*
Wirsingkohl (in Streifen geschnitten)
Kartoffeln (gewürfelt)
Hackfleisch
Zwiebeln (fein gewürfelt)
geriebenen Käse (Gouda oder Parmesan)

Paprikapulver
Salz, Pfeffer
Gemüsebrühe
Öl

*Anmerkung: Ich habe keine Mengenangaben gemacht, weil man diese am besten selbst bestimmen kann. Je nachdem, in welchem Verhältnis zueinander man die Zutaten haben möchte. Auf dem Foto oben seht ihr aber, wieviel ich ungefähr für 3 gute Portionen genommen habe.

Die Zwiebeln in der Pfanne im heißen Öl anbraten. Dann das Hackfleisch dazu. Salzen und pfeffern. Sobald das Hack gut angebraten ist, kann der Wirsing hinzugefügt werden. Kurz mitbraten. Jetzt die Kartoffeln in die Pfanne geben und mit der Gemüsebrühe auffüllen, bis sie gerade eben bedeckt sind. So lange köcheln lassen, bis die Kartoffeln gar sind. Zum Schluss den Käse darüberstreuen und schmelzen lassen. Mit den Gewürzen abschmecken.


Ich wünsche euch einen schönen Start in die Woche!

Cathrin

6. Oktober 2014

Preiselbeer-Nuss-Muffins

 

Früher habe ich ja ständig irgendwas gebacken. Okay, nicht jeden Tag, aber doch schon ziemlich häufig. Meine Kollegen mussten dann immer als Testesser herhalten. Ich glaube, ihnen hat's gefallen. Und mir auch.
Ich backe immer noch sehr sehr gerne, komme aber nicht mehr so oft dazu. Da ich mittlerweile jeden Tag frisch koche, fehlt mir einfach die Zeit. Ich will ja meine Tage nicht nur in der Küche verbringen. Ab und zu muss ich dann doch noch andere Dinge erledigen. ;-)
Für das vergangene Wochenende hatte ich mir aber ganz fest vorgenommen, endlich mal wieder ein neues Backrezept auszuprobieren. Und damit ich nicht zu viel Zeit in der Küche verbringe, habe ich mir dieses schnelle Rezept rausgesucht. Und wenn ich schnell sage schreibe, dann meine ich auch schnell. Ratzefatz waren die fertig. Perfekte Last-Minute-Muffins. Und richtig lecker!


Zutaten für 6 Stück:
125 g Mehl
1 TL Backpulver
1/2 TL Natron
30 g gemahlene Haselnüsse
20 g Raspelschokolade
1 TL Vanila
60 g Zucker
40 g flüssige Butter
125 g Buttermilch
1 Ei (Gr. M )
1 TL Zimt
8-9 TL Preiselbeerkonfitüre
6 ganze Haselnüsse

Mehl, Backpulver, Natron, Nüsse, Schokolade und Vanila mischen. Zucker, Butter, Buttermilch, Ei und Zimt verrühren und unter die Mehlmischung rühren. Ein Muffinblech mit 6 Papierförmchen bestücken.
Teig in Muffinförmchen füllen, je 1 TL Marmelade auf die Muffins geben. Und zwar genau in die Mitte. Im vorgeheizten Backofen bei 200 ° C (Umluft 180°C / Gas Stufe 4) ca. 20 Minuten backen. Herausnehmen und auskühlen lassen. Fertig. Seht ihr? Ratzefatz. Sag ich ja.


Das Garnieren geht sogar noch schneller. Einfach 'nen kleinen Klecks von den Preiselbeeren auf die Muffins geben und eine ganze Haselnuss draufsetzen.


Hat jemand von euch auch so ein Ratzefatz-Rezept? Und wenn ja, verratet ihr es mir?

Cathrin

4. September 2014

Tomatenpizza


Ich hab euch ja versprochen, dass ich das Rezept für die Tomatenpizza, die ich nach meinem Flohmarktbesuch gemacht habe, auch hier poste. Und heute ist es soweit. Das tolle ist, dass die Zutatenliste fast komplett identisch mit der Liste für den Tomatensalat mit Schmandbrot ist. Man kann also einfach, so wie ich das gemacht habe, an zwei aufeinander folgenden Tagen diese beiden Gerichte machen, und hat nicht das Gefühl, dass man ja immer nur das Gleiche isst. Am ersten Tag macht man den Teig und den Kräuterschmand, packt das, was man nicht braucht, in den Kühlschrank, und hat am zweiten Tag gleich viel mehr Zeit zum Genießen. Gerade wenn man frisch und gesund essen möchte, aber nicht viel Zeit und Lust hat, jeden Tag lange in der Küche zu stehen, ist das eine tolle Sache.

So, jetzt aber zurück zur Pizza. Die war soo gut. Eine Pizza, die nicht nur richtig lecker und bunt aussah, sondern auch noch total saftig und tomatig-süß schmeckte. Ein Traum! Natürlich hängt der Geschmack sehr stark davon ab, welche Tomaten man benutzt. Also am besten welche, die wirklich lecker sind. Wässrige Supermarkt-Tomaten sollten es nicht gerade sein.


Zutaten für 2 Personen:

Hefeteig:
250 g Mehl
1/2 TL Salz
1 Prise Zucker
1/2 Pck. Trockenhefe
200 ml lauwarmes Wasser

Belag:
Ca. 2 gut gehäufte EL Schmand
Salz, Pfeffer
verschiedene Kräuter (frisch oder getrocknet), z.B. Thymian, Rosmarin, Oregano
verschiedene Tomaten
kleine Paprika
2 Frühlingszwiebeln
Mozzarella (nach Belieben)

Aus den angegebenen Zutaten eine glatten Hefeteig zubereiten. Diesen gut gehen lassen (auf die doppelte Größe), nochmal kurz durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsplatte dünn ausrollen.

Den Schmand mit kleingehackten Kräutern, Salz und Pfeffer würzen. Gleichmäßig auf dem Teig verstreichen. Die Tomaten und Paprika in Scheiben bzw. Ringe schneiden und auf dem Schmand verteilen. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Die Frühlingszwiebel in schmale Ringe schneiden und ebenfalls darauf verteilen. Den in Scheiben geschnittenen Mozzarella oben drauf geben.

Bei 200 Grad im vorgeheizten Ofen etwa 20 Minuten backen, bis der Käse schön zerlaufen und leicht bräunlich ist.



Habt ihr eine Idee, was man aus diesen Zutaten noch machen kann?

Cathrin

31. August 2014

Bunter Tomatensalat mit Kräuter-Schmand-Brot

 

Am letzten Wochenende war ich mit einer Freundin auf dem Flohmarkt. Ich hatte eigentlich gehofft, dass ich noch ein paar schöne Teller für meine Sammlung finde, aber leider vergebens. Stattdessen habe ich mir Tomaten gekauft. Erst Frustshoppen und dann Frustessen sozusagen. ;-) Nein, mal im Ernst... Es gab dort einen kleinen Stand, an dem viele bunte Tomaten in den unterschiedlichsten Sorten verkauft wurden. Alles bio und frisch geerntet. Und die sahen einfach zu verlockend aus, um nicht mitgenommen zu werden. Ich habe noch am selben Tag eine Tomatenpizza gemacht. Das Rezept dazu folgt in den nächsten Tagen. Ich hatte am nächsten Tag aber immer noch so viel von den Tomaten und dem Pizzateig übrig, dass ich daraus einen Salat und Brot gemacht habe. Das Rezept dazu möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.





Zutaten für 4 Personen:

Hefeteig:
250 g Mehl
1/2 TL Salz
1 Prise Zucker
1/2 Pck. Trockenhefe
200 ml lauwarmes Wasser

Füllung:
150 g Schmand
Salz, Pfeffer
verschiedene Kräuter (frisch oder getrocknet), z.B. Thymian, Rosmarin, Oregano
1 kleine Frühlingszwiebel

Salat:
verschiedene Tomaten
1 Frühlingszwiebel
Salz, Pfeffer
Weißweinessig
Olivenöl

Aus den angegebenen Zutaten einen glatten Hefeteig zubereiten. Diesen gut gehen lassen (auf die doppelte Größe), nochmal kurz durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsplatte dünn ausrollen.
Für die Füllung den Schmand mit kleingehackten Kräutern, Salz und Pfeffer würzen. Gleichmäßig auf dem Teig verstreichen. Die Frühlingszwiebel in schmale Ringe schneiden und ebenfalls darauf verteilen. Den Teig aufrollen und auf ein Backblech legen. Bei 180-200 Grad im vorgeheizten Ofen etwa 20-30 Minuten backen. Die Angaben sind deshalb nicht so genau, weil einige das Brot lieber sehr knusprig, andere etwas weicher mögen. Verlasst euch hier also auf euer Gefühl.
Für den Salat die Tomaten würfeln, die Frühlingszwiebel in Ringe schneiden, alles in einer Schüssel würzen, mischen - und fertig.
Servieren, solange das Brot noch frisch und warm ist. Mmmmmhhh...

Cathrin

21. Juli 2014

Zucchini-Curry-Cremesuppe


Wer eigene Zucchinipflanzen im Garten hat, hat wahrscheinlich im Moment das Problem, dass er eigentlich schon fast keine Zucchini mehr sehen, geschweige denn essen, kann. Manchmal wäre es doch schön, wenn Gemüse genauso wachsen würde, wie man es braucht, oder? Aber da das leider nicht geht, muss man sich eben überlegen, was man mit dem ganzen frischen Grünzeug machen kann. Ohne, dass einem nach einer Woche alles zum Hals raushängt. Vor allem, weil es nicht nur gesund ist, sondern mal ganz ehrlich: Was gibt es schöneres, als den eigenen Garten aufblühen und die Früchte reifen zu sehen, um sie dann am Ende zu ernten? Ich habe leider nur einen kleinen Balkon, kann es aber kaum erwarten einen eigenen Garten zu haben. Bis dahin gebe ich mich mit Fotos vom Garten meiner Eltern und Erntegeschichten anderer Leute zufrieden. Und damit, neue Rezepte mit Gemüse auszuprobieren. Um später, wenn ich meine eigenen Zucchini ernte, genug leckere Ideen zu haben, was ich damit anstellen kann.


Rezept (Zutaten für 4 Portionen)
1 Zwiebel
1 kleiner säuerlicher Apfel
100 g Petersilienwurzel ( oder 50 g Knollensellerie)
1 kleine Möhre
2 EL Butter
2 EL Currypulver
800 ml Gemüsebrühe (Instant)
1 mittelgroße Zucchini
250 g Crème fraîche
Salz, Pfeffer
Zwiebel abziehen, grob würfeln. Apfel schälen, entkernen, grob würfeln. Petersilienwurzel und Möhre putzen, schälen, ebenfalls in Würfel schneiden.
Butter in einem Topf erhitzen. Zwiebel, Gemüse und Apfel darin andünsten. Curry darüber stäuben, kurz mitdünsten. Brühe zufügen, 15 Minuten köcheln.
Inzwischen Zucchini putzen, waschen und grob würfeln. Nach 10 Minuten in die Suppe geben.
Die Suppe mit dem Pürierstab durchmixen. 200 g Crème fraîche einrühren. Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken, nochmal aufkochen lassen.
Gibt es etwas, was bei euch im Garten im Überfluss wächst und wofür ihr noch ein neues Rezept braucht?
Cathrin