Posts mit dem Label Gemüse werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Gemüse werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

5. August 2015

Fischcurry mit Mangold


Endlich ist der Sommer wieder nach Hamburg gezogen! Ich sag euch, im Juli oder August mit einer Jacke herumzulaufen, die eigentlich für den Herbst bestimmt war, macht keinen Spaß! Wie lange wir dieses Mal das sonnige und warme Wetter genießen können, weiß ich nicht. Aber man soll ja auch den Moment genießen. Und das mache ich jetzt auch.

Passend zum Sommer habe ich vor einiger Zeit ein (für mich) neues Rezept ausprobiert. Fischcurry mit Mangold und Reis. Mir lief schon beim Lesen der Zutatenliste das Wasser im Mund zusammen. Und das Endergebnis war noch viel besser! Richtig lecker und perfekt für den Sommer! Nur die Angabe, dass die Menge zwei Portionen entspricht, war nicht ganz richtig. Es sei denn, beide Personen haben einen SEHR großen Hunger. Ich finde, man kann sehr gut vier Portionen daraus machen.

In meinem letzten Post hatte ich erzählt, dass ich jetzt unter anderem glutenfrei kochen muss. Zu Beginn war mein Freund alles andere als begeistert (und ist es immer noch nicht wirklich), aber ab und zu finden wir Gerichte, die einem den Verzicht wirklich erleichtern. Dieses Curry ist eines davon. Wer auf Fisch und asiatische Küche steht, sollte es definitiv mal ausprobieren.


Zutaten für 4 Portionen:
300 g Basmatireis
1/2 entkernte Chilischote
15 g Ingwer
1 Zwiebel
1 EL Öl
2 TL Currypulver
150 ml Gemüsebrühe
400 ml Kokosmilch
400 g Seelachsfilet
150 g Mangold
1 Lauchzwiebel
2 EL Erdnusskerne (geröstet und gesalzen)
Salz
Saft von 1 Limette

Zubereitung:
Reis nach Packungsanleitung in Salzwasser garen.
Die Chili fein würfeln, den Ingwer schälen und fein hacken und die Zwiebel pellen und würfeln. Das Öl in einem weiten Topf erhitzen. Die wiebel mit Chili und Ingwer glasig dünsten. Das Currypulver kurz mit anrösten. Gemüsebrühe und Kokosmilch zugeben. Erhitzen und 5 Minuten köcheln lassen.
Den Fisch in mundgerechte Stücke schneiden. Die grünen Blätter vom Mangold quer in ca. 2 cm breite Streifen und die weißen Stiele in sehr feine, ca. 5 mm breite Streifen schneiden. Die Lauchzwiebel in Ringe schneiden. Erdnusskerne grob hacken.
Fisch ca. 8 Minuten in der Currysauce köcheln lassen. Nach 4 Minuten Mngold und zum Schluss Lauchzwiebel unterrühren. Alles mit Salz und Limettensaft abschmecken. Auf dem Reis anrichten und mit Erdnüssen bestreuen.


Wie sieht der Sommer in diesem Jahr bei euch aus? Zu warm? Zu kalt? Durchwachsen? Genau richtig?

Cathrin

13. Juli 2015

Gemüserösti mit Dillcreme und Forelle


Wir haben neuerdings einen neuen Untermieter. Ungefragt. Der ist einfach so bei uns eingezogen. Reingelassen hat ihn mein Freund. Er konnte ja nicht wissen, welche Folgen das hatte. Dieser ungebetene Gast nennt sich Nahrungsmittelunverträglichkeit und wirbelt unseren Speiseplan ganz schön durcheinander. Anstrengend, dieser Typ! Aber einfach so rausschmeißen können wir ihn auch nicht, deshalb arrangieren wir uns mit ihm. Und wer hätte es gedacht - so schlimm ist er doch gar nicht, wenn man ihn erstmal etwas besser kennenlernt. Außerdem zwingt er einen dazu, Gewohnheiten abzulegen und Neues auszuprobieren. Und gerade beim Essen ist das nicht nur spannend, sondern auch mit viel "Aha!" und "Achso...!" und "Ach, guck mal an!" verbunden.

Ja ja, ich weiß, diese Unverträglichkeiten sind scheinbar zum neuen Trend geworden. Irgendwie hat jeder eine. Und wer keine hat, der legt sich eben einfach eine zu. Man will ja schließlich mitmachen, bei diesem neuen Ding. Grundsätzlich bin ich etwas skeptisch, ob nicht oftmals viel zu schnell von einer Unverträglichkeit gesprochen wird, wenn die eigentliche Ursache doch möglicherweise ganz woanders liegt. Das soll natürlich nicht heißen, dass dies bei jedem der Fall ist! Es gibt viele Menschen, die tatsächlich einige Lebensmittel nicht vertragen und die es damit nicht gerade einfach haben. Und jetzt, nachdem mein Freund einiges nicht mehr essen darf, weiß ich, wie schwer es wirklich sein kann, wenn man auf heißgeliebte Speisen verzichten muss. Aus Solidarität mache ich zu Hause bei der neuen Ernährung mit. Ich fände es einfach unfair, wenn ich neben ihm sitze und etwas esse, was er auch so gerne essen würde, aber nicht essen darf. Außerdem ist es so einfacher. Es wird nur noch gekauft, was er verträgt und er muss nicht mehr darüber nachdenken, was er aus dem Vorratsschrank nehmen darf und was nicht.

Die stärksten Unverträglichkeiten hat mein Freund übrigens bei Gluten, Hefe und Eiern. In den ersten Tagen kann dies schonmal in die Verzweiflung führen, da in unglaublich vielen Dingen mindestens eines von den Dreien enthalten ist. Sogar dort, wo man es nicht vermutet. Und: Versucht mal, ein Brot ohne Gluten (enthalten in: Weizen, Roggen, Hafer, Gerste und Dinkel) und ohne Hefe zu backen. Wer das noch nie gemacht hat, wird erstmal verzweifeln. Vor allem, weil die Alternativen nun mal eben anders schmecken. Nicht schlecht, aber anders. Mittlerweile haben wir aber ein Rezept ausgetüftelt, mit dem wir zufrieden sind. Es muss noch weiter optimiert werden, aber wenn ich soweit bin, werde ich es hier verraten.

Heute möchte ich aber zunächst ein Rezept mit euch teilen, dass als schnelles Mittag- oder Abendessen für zwei Personen gedacht ist. Ich habe es aus der Mai-Ausgabe der Living At Home aus 2011. Wer eher großen Hunger hat, sollte das doppelte Rezept machen. Für diejenigen, die sich den Bauch nicht so vollschlagen wollen, reicht diese einfache Menge.


Zutaten für 2 Portionen:

400 g Kartoffeln
80 g Zucchini
80 g Möhren
1 EL Speisestärke

2 EL Öl
1 EL fein geschnittener Dill
4 EL Crème fraîche
120 g geräuchertes Forellenfilet
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Kartoffeln, Zucchini und Möhren schälen und grob raspeln. In einer Schale mit der Speisestärke gut durchmischen. Mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. Je 1 EL Öl in zwei beschichtete Pfannen erhitzen. Geraspeltes Gemüse mit den Händen kräftig ausdrücken. In zwei Portioen auf die Pfannen verteilen. Mit dem Pfannen wender zu flachen Rösti formen. Bei starker Hitze etwa 4 Minuten je Seite knusprig braun braten. Vorsichtig wenden.
Dill und Crème fraîche glatt rühren, mit Salz und Pfeffer würzig abschmecken. Die Creme und das Forellenfilet auf den Rösti anrichten und ggf. noch mit etwas frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen.


Wer jetzt im Sommer lieber leichtes Essen genießt, für den ist das hier genau das richtige. Lasst es euch schmecken!

 Cathrin

27. März 2015

Osterbrunch: Weiße Bohnen in Thymian-Tomatensoße


Dieser Post war eigentlich schon für heute morgen geplant. Gestern habe ich es aber nicht mehr geschafft, ihn vorzubereiten. Gestern Abend habe ich kurzen Besuch aus London von einer Verwandten - ihr Urgroßvater ist mein Ururgroßvater - bekommen, die dann auch bei mir übernachtet hat. Andrea, so heißt sie, lebt seit mehr als zwanzig Jahren in England. Als ich zwölf Jahre alt war, habe ich sie dort das erste Mal besucht, und seitdem immer wieder. Zwischendurch habe ich selbst für zehn Monate in London gewohnt, weil ich als AuPair dort war. Leider bin ich schon viel zu lange nicht mehr in dieser großartigen Stadt gewesen. Aber für dieses Jahr steht zumindest ein kurzer Wochenendtrip nach London ganz fest auf meinem Plan. Das alles hat eigentlich so gar nichts mit dem Rezept zu tun, welches ich euch heute zeigen möchte. Obwohl, die Engländer essen doch oft Bohnen ("baked beans"), oder? Dann natürlich hat es doch wieder was damit zu tun. Na also, reibungslosen Übergang geschafft! Hier also das Rezept:


Zutaten:

2 Dosen weiße Bohnen (à 425 ml)
1 kleine Zwiebel
6 Stiele Thymian
4-5 EL Olivenöl
1 EL Tomatenmark
400 g stückige Tomaten (Dose)
Salz, Pfeffer, Zucker

Zubereitung:
Bohnen abspülen und gut abtropfen lassen. Zwiebel schälen und fein hacken. Thymian waschen, grob hacken. Zwiebel in 2 EL heißem Öl andünsten. Tomatenmark kurz mit anschwitzen. Stückige Tomaten und 5-6 EL Wasser zufügen. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen. Soße aufkochen und offen etwa 10 Minuten köcheln lassen. Bohnen und Thymian in die Tomatensoße geben, aufkochen. Etwa-- 2 Minuten köcheln. Nochmals abschmecken. Die Bohnen abkühlen lassen und vorm Servieren mit 2-3 EL Öl beträufeln.


Dieses Gericht ist ein tolles Abendessen. Man kann es super vorbereiten, kalt und warm essen, und vielleicht auch noch etwas Feta darüber bröckeln. Guten Appetit!

 Cathrin

26. März 2015

Osterbrunch: Möhren in Sesam-Honig-Butter


Wenn Hasen zu Ostern gehören, dann ja wohl auch Möhren, oder? Deshalb habe ich heute auch ein Möhrenrezept für euch. Leider habe ich für meinen Brunch keine Möhren mit Grün mehr bekommen. Für's Aussehen macht das aber einiges her. Wenn ihr also welche kriegen könnt, dann nehmt sie.

Zutaten:

800 g junge Bundmöhren
30 g Sesam, möglichst ungeschält
1 rote Chilischote
25 g Ingwerwurzel
50 g Butter, 3 EL Honig
Salz, 200 ml Möhrensaft (pur)

Die Möhren putzen. Vom Grünzeug etwa einen Zentimeter stehen lassen. Den Rest abschneiden. Dann die Möhren längs vierteln. Sesam in einer Pfanne ohne Fett rösten. Chili halbieren und die Kerne entfernen.
Die Möhren in einem breiten Topf in 50 g Butter mit Honig, Chili und Ingwer andünsten. Salzen und mit Möhrensaft auffüllen. Im geschlossenen Topf etwa 5-6 Minuten dünsten. Anschließend im offenen Topf köcheln, bis die Flüssigkeit eingekocht ist. Den Sesam untermischen.


Ich wünsche euch einen wundervollen Tag!

Cathrin

25. Januar 2015

Kartoffel-Wirsing-Hack-Pfanne


Habt ihr auch immer das Problem, dass ihr, wenn ihr etwas mit frischem Kohl kocht, danach noch etwa vier Fünftel des Kohlkopfes übrig habt? Die sind aber auch immer riesig! Am letzten Wochenende hatte ich einen Wirsingkohl gekauft. Und seitdem jeden Tag etwas davon gehabt. Wirklich sehr ergiebig. Aber auch gar nicht so einfach, sich immer wieder was neues zu überlegen. Soll ja nicht langweilig werden. Ja, gut, ich hätte auch ganz viel einfrieren können. Aber da ich nur so ein kleines Gefrierfach im Kühlschrank habe, ist das dann doch etwas schwierig. Das ist eben irgendwann voll. Und dann beschwert sich mein Freund, dass er keine Eiswürfel mehr machen kann. Und ich sag euch eins: Ein Mann ohne Eiswürfel kann ein sehr unzufriedener Mann sein. Also musste ich den Wirsing aufbrauchen.
Heute war dann auch der Tag, an dem ich endlich den letzten Rest gegessen habe. Nach 8 Tagen!!! Puh. Dafür gab's dann aber auch was echt leckeres: Kartoffel-Wirsing-Hack-Pfanne. Ich glaube, meine Mutter hat sowas in der Art früher oft als Eintopf gemacht. Und da ich alle Zutaten zu Hause hatte, musste ich auch nicht lange überlegen, was ich mit meinem Kohl anfange.


Zutaten:*
Wirsingkohl (in Streifen geschnitten)
Kartoffeln (gewürfelt)
Hackfleisch
Zwiebeln (fein gewürfelt)
geriebenen Käse (Gouda oder Parmesan)

Paprikapulver
Salz, Pfeffer
Gemüsebrühe
Öl

*Anmerkung: Ich habe keine Mengenangaben gemacht, weil man diese am besten selbst bestimmen kann. Je nachdem, in welchem Verhältnis zueinander man die Zutaten haben möchte. Auf dem Foto oben seht ihr aber, wieviel ich ungefähr für 3 gute Portionen genommen habe.

Die Zwiebeln in der Pfanne im heißen Öl anbraten. Dann das Hackfleisch dazu. Salzen und pfeffern. Sobald das Hack gut angebraten ist, kann der Wirsing hinzugefügt werden. Kurz mitbraten. Jetzt die Kartoffeln in die Pfanne geben und mit der Gemüsebrühe auffüllen, bis sie gerade eben bedeckt sind. So lange köcheln lassen, bis die Kartoffeln gar sind. Zum Schluss den Käse darüberstreuen und schmelzen lassen. Mit den Gewürzen abschmecken.


Ich wünsche euch einen schönen Start in die Woche!

Cathrin

4. September 2014

Tomatenpizza


Ich hab euch ja versprochen, dass ich das Rezept für die Tomatenpizza, die ich nach meinem Flohmarktbesuch gemacht habe, auch hier poste. Und heute ist es soweit. Das tolle ist, dass die Zutatenliste fast komplett identisch mit der Liste für den Tomatensalat mit Schmandbrot ist. Man kann also einfach, so wie ich das gemacht habe, an zwei aufeinander folgenden Tagen diese beiden Gerichte machen, und hat nicht das Gefühl, dass man ja immer nur das Gleiche isst. Am ersten Tag macht man den Teig und den Kräuterschmand, packt das, was man nicht braucht, in den Kühlschrank, und hat am zweiten Tag gleich viel mehr Zeit zum Genießen. Gerade wenn man frisch und gesund essen möchte, aber nicht viel Zeit und Lust hat, jeden Tag lange in der Küche zu stehen, ist das eine tolle Sache.

So, jetzt aber zurück zur Pizza. Die war soo gut. Eine Pizza, die nicht nur richtig lecker und bunt aussah, sondern auch noch total saftig und tomatig-süß schmeckte. Ein Traum! Natürlich hängt der Geschmack sehr stark davon ab, welche Tomaten man benutzt. Also am besten welche, die wirklich lecker sind. Wässrige Supermarkt-Tomaten sollten es nicht gerade sein.


Zutaten für 2 Personen:

Hefeteig:
250 g Mehl
1/2 TL Salz
1 Prise Zucker
1/2 Pck. Trockenhefe
200 ml lauwarmes Wasser

Belag:
Ca. 2 gut gehäufte EL Schmand
Salz, Pfeffer
verschiedene Kräuter (frisch oder getrocknet), z.B. Thymian, Rosmarin, Oregano
verschiedene Tomaten
kleine Paprika
2 Frühlingszwiebeln
Mozzarella (nach Belieben)

Aus den angegebenen Zutaten eine glatten Hefeteig zubereiten. Diesen gut gehen lassen (auf die doppelte Größe), nochmal kurz durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsplatte dünn ausrollen.

Den Schmand mit kleingehackten Kräutern, Salz und Pfeffer würzen. Gleichmäßig auf dem Teig verstreichen. Die Tomaten und Paprika in Scheiben bzw. Ringe schneiden und auf dem Schmand verteilen. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Die Frühlingszwiebel in schmale Ringe schneiden und ebenfalls darauf verteilen. Den in Scheiben geschnittenen Mozzarella oben drauf geben.

Bei 200 Grad im vorgeheizten Ofen etwa 20 Minuten backen, bis der Käse schön zerlaufen und leicht bräunlich ist.



Habt ihr eine Idee, was man aus diesen Zutaten noch machen kann?

Cathrin

31. August 2014

Bunter Tomatensalat mit Kräuter-Schmand-Brot

 

Am letzten Wochenende war ich mit einer Freundin auf dem Flohmarkt. Ich hatte eigentlich gehofft, dass ich noch ein paar schöne Teller für meine Sammlung finde, aber leider vergebens. Stattdessen habe ich mir Tomaten gekauft. Erst Frustshoppen und dann Frustessen sozusagen. ;-) Nein, mal im Ernst... Es gab dort einen kleinen Stand, an dem viele bunte Tomaten in den unterschiedlichsten Sorten verkauft wurden. Alles bio und frisch geerntet. Und die sahen einfach zu verlockend aus, um nicht mitgenommen zu werden. Ich habe noch am selben Tag eine Tomatenpizza gemacht. Das Rezept dazu folgt in den nächsten Tagen. Ich hatte am nächsten Tag aber immer noch so viel von den Tomaten und dem Pizzateig übrig, dass ich daraus einen Salat und Brot gemacht habe. Das Rezept dazu möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.





Zutaten für 4 Personen:

Hefeteig:
250 g Mehl
1/2 TL Salz
1 Prise Zucker
1/2 Pck. Trockenhefe
200 ml lauwarmes Wasser

Füllung:
150 g Schmand
Salz, Pfeffer
verschiedene Kräuter (frisch oder getrocknet), z.B. Thymian, Rosmarin, Oregano
1 kleine Frühlingszwiebel

Salat:
verschiedene Tomaten
1 Frühlingszwiebel
Salz, Pfeffer
Weißweinessig
Olivenöl

Aus den angegebenen Zutaten einen glatten Hefeteig zubereiten. Diesen gut gehen lassen (auf die doppelte Größe), nochmal kurz durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsplatte dünn ausrollen.
Für die Füllung den Schmand mit kleingehackten Kräutern, Salz und Pfeffer würzen. Gleichmäßig auf dem Teig verstreichen. Die Frühlingszwiebel in schmale Ringe schneiden und ebenfalls darauf verteilen. Den Teig aufrollen und auf ein Backblech legen. Bei 180-200 Grad im vorgeheizten Ofen etwa 20-30 Minuten backen. Die Angaben sind deshalb nicht so genau, weil einige das Brot lieber sehr knusprig, andere etwas weicher mögen. Verlasst euch hier also auf euer Gefühl.
Für den Salat die Tomaten würfeln, die Frühlingszwiebel in Ringe schneiden, alles in einer Schüssel würzen, mischen - und fertig.
Servieren, solange das Brot noch frisch und warm ist. Mmmmmhhh...

Cathrin

21. Juli 2014

Zucchini-Curry-Cremesuppe


Wer eigene Zucchinipflanzen im Garten hat, hat wahrscheinlich im Moment das Problem, dass er eigentlich schon fast keine Zucchini mehr sehen, geschweige denn essen, kann. Manchmal wäre es doch schön, wenn Gemüse genauso wachsen würde, wie man es braucht, oder? Aber da das leider nicht geht, muss man sich eben überlegen, was man mit dem ganzen frischen Grünzeug machen kann. Ohne, dass einem nach einer Woche alles zum Hals raushängt. Vor allem, weil es nicht nur gesund ist, sondern mal ganz ehrlich: Was gibt es schöneres, als den eigenen Garten aufblühen und die Früchte reifen zu sehen, um sie dann am Ende zu ernten? Ich habe leider nur einen kleinen Balkon, kann es aber kaum erwarten einen eigenen Garten zu haben. Bis dahin gebe ich mich mit Fotos vom Garten meiner Eltern und Erntegeschichten anderer Leute zufrieden. Und damit, neue Rezepte mit Gemüse auszuprobieren. Um später, wenn ich meine eigenen Zucchini ernte, genug leckere Ideen zu haben, was ich damit anstellen kann.


Rezept (Zutaten für 4 Portionen)
1 Zwiebel
1 kleiner säuerlicher Apfel
100 g Petersilienwurzel ( oder 50 g Knollensellerie)
1 kleine Möhre
2 EL Butter
2 EL Currypulver
800 ml Gemüsebrühe (Instant)
1 mittelgroße Zucchini
250 g Crème fraîche
Salz, Pfeffer
Zwiebel abziehen, grob würfeln. Apfel schälen, entkernen, grob würfeln. Petersilienwurzel und Möhre putzen, schälen, ebenfalls in Würfel schneiden.
Butter in einem Topf erhitzen. Zwiebel, Gemüse und Apfel darin andünsten. Curry darüber stäuben, kurz mitdünsten. Brühe zufügen, 15 Minuten köcheln.
Inzwischen Zucchini putzen, waschen und grob würfeln. Nach 10 Minuten in die Suppe geben.
Die Suppe mit dem Pürierstab durchmixen. 200 g Crème fraîche einrühren. Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken, nochmal aufkochen lassen.
Gibt es etwas, was bei euch im Garten im Überfluss wächst und wofür ihr noch ein neues Rezept braucht?
Cathrin

5. Juli 2014

Rote Linsensuppe mit Kokosmilch


Denkt bei Linsen noch jemand automatisch an den Linseneintopf von Mama oder Oma? Lange lange Zeit fiel mir beim Thema Linsen nicht viel anderes ein. Bei uns gab es früher oft diesen deftigen Linseneintopf mit grünen Linsen, Kartoffeln, Suppengemüse, Kassler und Wursteinlage. Und einem extra Schuss Rotweinessig und Maggi. Und ich habe ihn GELIEBT! Vor allem den Teil mit dem Maggi. Linseneintopf ist Wohlfühlessen. Weil er eben an Kindheit und Mama und zu Hause erinnert. Leider hat Mama ihn lange nicht mehr gemacht... (<- Huhu Mama! Wink und Zaunpfahl und so. Du verstehst schon... ;-) )

Nachdem ich bei unseren Freunden die nepalesische Küche kennengelernt habe, weiß ich, dass es für Linsen auch noch andere Zubereitungsmöglichkeiten gibt. Dal Bhat zum Beispiel, was sowas wie das Nationalgericht Nepals ist. Ein sehr einfaches Essen, das aber so lecker schmeckt, dass es für mich ebenfalls zu einem Wohlfühlessen geworden ist. Es erinnert mich immer an die unglaubliche Gastfreundschaft der Nepalesen und an unsere Freunde.

Nachdem Linsen nun scheinbar ein Wohlgefühl bei mir auslösen, musste ich natürlich ausprobieren, wie die Kokos-Linsensuppe schmeckt. Das Rezept dazu hatte ich irgendwann mal aus irgendeinem Heft rausgeschnitten. Und da die Suppe so lecker war, muss ich natürlich das Rezept mit euch teilen. Durch die Tomaten schmeckt sie etwas fruchtig, nicht so sehr nach Kokos. Wer auf Kokos steht, kann gerne mehr Kokosmilch dazugießen. Und wer nicht so auf Kokos steht, kann sie auch einfach weglassen und dafür etwas mehr Gemüsebrühe und einen ordentlichen Schuss Sahne hinzufügen.



Rezept (Zutaten für 4 Portionen)

175 g rote Linsen
1 Dose Kokosmilch
1 Dose gestückelte Tomaten (425 ml)
600 ml Gemüsebrühe
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 getrocknete Chilischote
-2 EL Öl
2 TL gemahlenen Kurkuma
etwas frisch geriebener Ingwer
etwas gemahlener Koriander
2 Lorbeerblätter
etwas Zitronensaft
Salz, Pfeffer

Zwiebel und Knoblauchzehe schälen und fein würfeln. Chilischote längs halbieren, entkernen und klein hacken. Öl in einem Topf erhitzen und Knoblauch, Zwiebeln und Chili anbraten.
Mit Gemüsebrühe und Kokosmilch ablöschen, Linsen und Tomaten dazugeben. Alles einmal aufkochen und die Gewürze hinzufügen, dann alles 25 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.
Zum Schluss die Suppe mit Salz und Pfeffer sowie einem Spritzer Zitronensaft abschmecken.



Und was ist euer Wohlfühlessen?

Cathrin

23. Mai 2014

Da haben wir den Salat!


Jetzt ist es schon Ewigkeiten her, dass ich angekündigt habe, hier ein paar Salatrezepte zu posten. Seit Anfang April war ich so sehr mit dem neuen Semester an der Uni und mit dem weiteren Einrichten unserer Wohnung beschäftigt, dass ich kaum Zeit und - zugegeben - auch kaum Lust hatte, mich um einen neuen Post zu bemühen. Manchmal ist die Luft einfach raus. Kennt ihr das auch? Puh.

Nachdem der Sommer jetzt aber endlich und ganz wirklich Einzug genommen hat (wobei man hier in Hamburg auch im Sommer mit Wasser von oben rechnen muss), dachte ich, jetzt wirds echt mal Zeit für Salat!
Wenn ich Salat mache, habe ich meistens ein Grundrezept, das ich dann je nach Laune erweitere.
Die Basiszutaten habe ich eigentlich immer da. Und alles andere besorge ich mir spontan dazu, oder ich habe noch Reste da. So habe ich immer wieder einen anderen Salat, muss mir aber nicht jedes Mal große Gedanken über die Zutaten machen. Echt super, oder? :-)





Zutaten Basissalat (2-4 Portionen):

2 Romana-Salatherzen
200 g kleine Kirschtomaten
1/2 Gurke
1 Paprika
2 Frühlingszwiebeln
200 g Feta
Salatkerne (Sonnenblumen-, Kürbis- und Pinienkerne)
Olivenöl
Essig (z.B. Balsamico)
Salz
Pfeffer

Den gewaschenen Salat klein schneiden und in eine große Schüssel geben. Tomaten, Paprika und Gurke ebenfalls säubern und klein schneiden. Frühlingszwiebeln in kleine Ringe schneiden. Zum Salat geben. Feta entweder in Würfel schneiden oder zwischen den Händen zerbröckeln und direkt zum Salat dazugeben. Salatkerne drüberstreuen. Salzen und Pfeffern. Essig und Öl dazugießen und alles mit Salatbesteck gut durchmixen. Fertig!
Die Menge reicht, je nachdem, ob der Salat als Hauptmahlzeit oder als Zugabe zu einer Hauptmahlzeit verwendet wird, für 2 bis 4 Personen.

Und nun kommen wir zum (meiner Meinung nach) interessanten Teil: Die kreative Verfeinerung.
Man kann den Salat noch um sooo vieles erweitern. Je nachdem, was man gerade da hat.
Sehr gut dazu schmecken in Scheiben geschnittene Möhren oder Champignons. Da ich auf meinem Balkon jetzt auch frische Kräuter habe, gebe ich oft noch Basilikum, Minze, Thymian, Schnittlauch und Salbei. Auch andere Salate, wie Feldsalat, Rucola und Sauerampfer oder frische Spinatblätter sind dazu sehr lecker. Wenn ich noch ein Stück Parmesan im Kühlschrank habe, gebe ich hiervon ebenfalls ein paar dünn geschnittene Scheiben dazu.

Und jetzt würde ich gerne wissen, was ihr noch so in den Salat reintun würdet. Irgendwelche leckeren Vorschläge?

Ich wünsch euch einen sonnigen Tag!

Cathrin


6. April 2014

Meine Salate auf Instagram

Früher habe ich Salate ja eher als die gesunde Beilage betrachtet, die in meinem Magen den Platz wegnimmt, den ich lieber mit den wirklich leckeren Dingen gefüllt hätte. Heute sieht das aber ganz anders aus. Und ich kann nicht genug bekommen von leckeren, selbstgemachten Salaten.

Drei von meinen liebsten Salatrezepten werde ich euch in den nächsten Tagen hier zeigen. Bis dahin gibt es unten schonmal eine kleine Fotoauswahl von meiner Instagram-Seite, auf der ich regelmäßig Fotos poste.


So, ich geh mir jetzt 'nen Salat machen!

Cathrin

10. März 2014

Frischkäse-Frühlingspizza


Am Sonntag kamen mein Onkel und seine Freundin, die das Wochenende in Hamburg verbrachten, zu Besuch. Da ich im Moment mal wieder neue Rezepte ausprobieren möchte, habe ich diese leckere Gemüsepizza gemacht. Das heißt, wir haben sie zusammen gemacht. Soweit, so gut. Dann aber ist sie nicht rechtzeitig fertig geworden, bevor die zwei wieder los mussten, um ihre Bahn zurück nach Hause zu bekommen. Aaaaargh! Ich hab mich sooo geärgert! Erst ist alles so toll geplant und dann läuft irgendwas schief und der ganze tolle Plan ist dahin. Peinlich. Aber dazu ist Familie ja da, oder? Dafür, dass bei ihnen Pläne schieflaufen dürfen. Beim nächsten Mal bin ich schlauer ;-)


Als die Pizza dann aber irgendwann fertig war, war sie echt lecker! Und durch die vielen gesunden Zutaten lag sie nicht so schwer im Magen ;-) Und kalt schmeckte sie auch noch sehr gut. Für mich immer ein Bonus. Kalte Pizza ist super. Yeah!

Rezept (Zutaten für ein Blech)

Teig:
1 Päckchen Trockenhefe
1 TL Zucker
200 ml lauwarmes Wasser
375 g Mehl
1 TL Salz
100 g weiche Butter

Belag:
400 g körniger Frischkäse
100 g Magerquark
1 Bund Schnittlauch, in Röllchen
3 Knoblauchzehen
Salz, Pfeffer
1/2 kg Tomaten
1 Bund Frühlingszwiebeln
schwarze Oliven (entsteint)

In einer Schüssel die Hefe mit Mehl mischen. Wasser, Zucker, Salz und Butter dazugeben und alles verkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort zu doppeltem Volumen aufgehen lassen.

Tomaten waschen und in Scheiben schneiden. Zum Abtropfen in ein Sieb geben. Frühlingszwiebeln putzen, waschen, in Ringe schneiden.

Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und dabei einen kleinen Rand formen.

Frischkäse mit Quark verrühren. Schnittlauchröllchen unterheben. Knoblauch durch eine Presse drücken und dazugeben. Salzen und Pfeffern.
Diese Mischung auf den Teig streichen, mit Frühlingszwiebeln bestreuen und mit Tomaten belegen. Salzen und Pfeffern.

Die Pizza erneut 15 Minuten gehen lassen. Mit Öl beträufeln und mit Oliven belegen.
Im vorgeheizten Backofen bei 180-200°C ca. 30 Minuten backen.

Ich habe, zusätzlich zu den Tomaten und Frühlingszwiebeln, noch eine kleine Zucchini in Scheiben geschnitten und auf die Pizza gelegt. Man könnte auch noch Paprika oder anderes Gemüse nehmen. Es sollte aber insgesamt nicht zu voll werden, sonst verlängert sich die Backzeit.


Guten Appetit!

Cathrin