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6. Oktober 2014

Preiselbeer-Nuss-Muffins

 

Früher habe ich ja ständig irgendwas gebacken. Okay, nicht jeden Tag, aber doch schon ziemlich häufig. Meine Kollegen mussten dann immer als Testesser herhalten. Ich glaube, ihnen hat's gefallen. Und mir auch.
Ich backe immer noch sehr sehr gerne, komme aber nicht mehr so oft dazu. Da ich mittlerweile jeden Tag frisch koche, fehlt mir einfach die Zeit. Ich will ja meine Tage nicht nur in der Küche verbringen. Ab und zu muss ich dann doch noch andere Dinge erledigen. ;-)
Für das vergangene Wochenende hatte ich mir aber ganz fest vorgenommen, endlich mal wieder ein neues Backrezept auszuprobieren. Und damit ich nicht zu viel Zeit in der Küche verbringe, habe ich mir dieses schnelle Rezept rausgesucht. Und wenn ich schnell sage schreibe, dann meine ich auch schnell. Ratzefatz waren die fertig. Perfekte Last-Minute-Muffins. Und richtig lecker!


Zutaten für 6 Stück:
125 g Mehl
1 TL Backpulver
1/2 TL Natron
30 g gemahlene Haselnüsse
20 g Raspelschokolade
1 TL Vanila
60 g Zucker
40 g flüssige Butter
125 g Buttermilch
1 Ei (Gr. M )
1 TL Zimt
8-9 TL Preiselbeerkonfitüre
6 ganze Haselnüsse

Mehl, Backpulver, Natron, Nüsse, Schokolade und Vanila mischen. Zucker, Butter, Buttermilch, Ei und Zimt verrühren und unter die Mehlmischung rühren. Ein Muffinblech mit 6 Papierförmchen bestücken.
Teig in Muffinförmchen füllen, je 1 TL Marmelade auf die Muffins geben. Und zwar genau in die Mitte. Im vorgeheizten Backofen bei 200 ° C (Umluft 180°C / Gas Stufe 4) ca. 20 Minuten backen. Herausnehmen und auskühlen lassen. Fertig. Seht ihr? Ratzefatz. Sag ich ja.


Das Garnieren geht sogar noch schneller. Einfach 'nen kleinen Klecks von den Preiselbeeren auf die Muffins geben und eine ganze Haselnuss draufsetzen.


Hat jemand von euch auch so ein Ratzefatz-Rezept? Und wenn ja, verratet ihr es mir?

Cathrin

29. September 2014

Kreisrunde Wanddeko in Bronze


Dieses Dekoprojekt ist eines von denen, die ganz anders anfangen als sie enden. Ich hatte irgendwo einen ganz tollen Wandschmuck gesehen, bei dem mehrere bronzene Scheiben in verschiedenen Größen übereinander lappend und in verschiedenen Abständen zur Wand befestigt waren. Das gefiel mir so gut, dass ich es unbedingt nachmachen wollte. Ursprünglich fürs Schlafzimmer. Leider merkte ich schnell, dass es nicht so einfach und vor allem nicht mit so wenig Material- und Zeitaufwand zu bewerkstelligen war, wie ich mir das vorgestellt hatte. Am Ende habe ich das ganze vereinfacht und muss sagen, dass mir das Ergebnis echt gut gefällt. Eine edle Wanddeko in Bronze, die nicht nur superschnell fertig war, sondern außerdem kaum was gekostet hat. Und wenn ich irgendwann eine Veränderung brauche, ist sie ganz schnell und rückstandslos wieder entfernbar.
Vom Schlafzimmer sind meine Bronzescheiben dann rüber in den Flur gehopst. Da passten sie irgendwie besser hin. Vor allem, weil das Schlafzimmer (leider) noch etwas stiefmütterlich behandelt wird. Ich habe einfach noch keine Möbelaufstellung oder Dekorationsidee gefunden, die mir wirklich gefällt. Und im Moment sind mir die anderen Zimmer wichtiger. Das Schlafzimmer sehe ich ja eh fast nur abends, wenn ich ins Bett gehe. Und dann ist es meist dunkel. Da sehe ich das Elend nicht ;-)


Für die Bronzescheiben braucht ihr nur:
Pappe
Schere
Zirkel
Bronzene Acrylfarbe
Pinsel
Masking Tape

Für die Pappe habe ich einfach von Collegeblöcken die Pappe, die hinten dran ist, genommen. Immer, wenn ich irgendwo eine bekommen kann, wird sie mitgenommen und zu Hause aufgehoben. Damit habe ich schon etliche Dinge gebastelt. Man hat so immer ein Stück Pappe zur Hand und muss kein Geld ausgeben. Außerdem schmeißt man nicht so viel Müll weg. Die Umwelt dankt!


Man fängt an, indem man mit dem Zirkel verschieden große Kreise auf die Pappen malt. Die Menge hängt von der Größe der Wand und dem gewünschten Endergebnis ab. Ich habe in zwei Etappen gearbeitet. Nachdem die ersten Bronzescheiben an der Wand klebten und mir das zu wenig war, hab ich einfach noch ein paar gemacht. Die Kreise werden mit einer Schere sorgfältig ausgeschnitten.


Danach geht's mit dem Bepinseln los. Einfach 'nen ordentlichen Klecks Farbe auf die Pappe geben und loslegen. Wer, wie ich, etwas Struktur haben möchte, sollte mit einem groben Pinsel arbeiten und immer nur kurze Pinselstriche machen. Wer es lieber glatt mag, nimmt einen feinen Pinsel.
Nun muss die Farbe gut trocknen. Das geht am besten über Nacht. Es kann sehr gut sein, dass sie sich durch das Bemalen etwas biegen. Das liegt an der Flüssigkeit in der Farbe, die durch die Pappe aufgesogen wird. Alles kein Problem. Einfach, wenn alles trocken ist, zwischen etwas Papier legen und mit Büchern beschweren. Nach ein paar Stunden ist alles wieder glatt. 


Jetzt kann der Spaß losgehen. Auf die Rückseite mit dem Maskingtape Klebepunkte setzen und alles nacheinander an die Wand drücken. Wer möchte, kann dabei einige Kreise übereinander legen, so wie ich das gemacht habe. Ja, und das war`s auch schon. Easy, oder?
Das tolle am Masking Tape ist, dass es sich rückstandslos wieder entfernen lässt. Ich wünschte, es hätte diese wunderbaren Klebestreifen schon gegeben, als ich 14 war und mein Zimmer mit Postern zugekleistert habe. Der Tesafilm hat sehr unschöne Stellen hinterlassen, an denen nachher keine Farbe oder sogar keine Tapete mehr zu sehen war.

Und was hängt bei euch im Flur an der Wand?

Cathrin

8. September 2014

3 schöne Herbstideen

Einerseits bin ich jedes Jahr traurig darüber, dass der Sommer mal wieder viel zu früh vorbei ist. Andererseits bringt der Herbst so viele schöne Farben und die Aussicht auf neue DIY-Projekte, dass ich den Abschied gar nicht so schlimm finde. Um neue Inspirationen zu finden, gehe ich immer auch auf Pinterest auf die Suche. Dabei habe ich drei tolle Ideen gefunden, die ich euch heute vorstellen möchte. (Wenn ihr auf die Bilder klickt, werdet ihr zum Pinterest-Link weitergeleitet.)

http://www.pinterest.com/pin/207517495299709425/

Am meisten freue ich mich jedes Jahr auf die Zeit, in der man endlich wieder hemmungslos Plätzchen backen kann. Und mit diesen tollen bunten Herbstblättern kommt sie in diesem Jahr sogar etwas früher. Eigentlich könnte ich direkt morgen starten, oder? Der September ist ja schließlich ein Herbstmonat...

http://www.pinterest.com/pin/207517495305230763/

Diese mit ganz viel Glitter bestreuten Blätter haben es mir sofort angetan. Es gibt eine Stelle in unserem Wohnzimmer, die genau so eine Deko richtig gut vertragen könnte. Und bis auf die Blätter habe ich auch alle Zutaten zu Hause. Juhuu!!

http://www.pinterest.com/pin/207517495305367213/

Als ich diese Stoffäpfel gesehen habe, habe ich eigentlich direkt angefangen, einige zu nähen. Ich hatte noch Stoff von unserer Gardine im Wohnzimmer und meine Nähmaschine stand wegen eines anderen Nähprojektes sowieso noch rum. Ich freue mich schon darauf, dass die Kastanien fallen und ich mit diesen Äpfeln und anderen (echten) Herbstfrüchten eine tolle Deko zusammenstellen kann.

Was habt ihr euch für diesen Herbst vorgenommen? Irgendwelche DIY-Projekte oder neue Rezepte, die ihr ausprobieren wollt?

Cathrin


24. August 2014

Herbstzeit

Anfang des Monats habe ich endlich meine allerletzte Klausur geschrieben. Und die lief - zum Glück - ziemlich gut. Jetzt fehlt nur noch meine Bachelorarbeit und ich bin fertig. Juhuu!! :-D

Das schönste ist, dass ich mich auch endlich wieder mit der Wohnung beschäftigen kann. Da ist nämlich noch einiges zu tun. Und die letzten Schlechtwettertage hier in Hamburg haben mir gezeigt, dass der Herbst auch gleich um die Ecke steht. Eigentlich hätte ich lieber noch etwas Sommer. Ich habe noch gar nicht all das gemacht, was ich in diesem Sommer machen wollte. Eine Kanufahrt durch die Fleete zum Beispiel. Oder Open-Air-Kino. Ein Nachmittag im Park mit einem guten Buch.
Aber ich hoffe einfach auf ein paar schöne Altweibersommer-Tage. Hamburg kann ja auch Sonne. Das haben die letzten Wochen gezeigt.
Trotz meiner Sommer-Sehnsucht habe ich auch ein kleines bisschen Lust auf den Herbst. Der Beginn der Herbstzeit ist für mich sowas wie der Startschuss zum Wohnung (um)dekorieren. Und da wir hier ja eh noch einige offene Baustellen haben, kann ich das super miteinander verbinden.

Fürs erste werde ich mich mit dem Wohnzimmer beschäftigen. Wir brauchen einen neuen Couchtisch, einen anderen Teppich und ein paar Kleinigkeiten, um alles etwas gemütlicher zu machen. Die kleine Collage unten zeigt euch, in welche Richtung das ganze gehen soll.



(1. Runder DIY-Teppich) Den Teppich werde ich selber machen. Gefunden habe ich eine tolle Selbermach-Version auf "A Beautiful Mess", einer meiner absoluten Lieblingsblogs. (2. Strickpouf ) Gestricktes sieht irgendwie immer gemütlich aus, findet ihr nicht auch? Und wenn man noch drauf sitzen kann, umso besser. Der dunkelblaue Strickpouf passt perfekt zu meinen blauen Strickkissen auf dem Sofa, ist von Depot und gerade im Sale. Besser geht nicht. (3. Kerzenständer) Eigentlich steh ich nicht so drauf, mir Teile von toten Tieren in die Wohnung zu stellen, aber wenn sie erstens nicht echt, zweitens so schön und drittens ein Kerzenständer sind, mach ich mal ne Ausnahme. (4. Drahtkorb) Der Kupfertrend ist auch an mir nicht spurlos vorbei gegangen. In der Küche habe ich schon einige kupferfarbene Teile stehen. Vielleicht hol ich mir jetzt noch diesen schönen Drahtkorb, den man in der Mitte etwas schmaler drehen kann. Der jetzige Obstkorb im Wohnzimmer ist etwas zu groß. (5. Glashaube) Unter dieser Glashaube werde ich wahrscheinlich meine gesammelten Kastanien, bunten Herbstblätter und Kiefernzapfen ausstellen.(6. Eisenkorb) Und hier ist er: Ein Teil des neuen Tisches fürs Wohnzimmer. Den Korb aus pulverbeschichtetem Eisendraht gibt es in verschiedenen Größen und Farben. Wenn er offen ist, kann man ihn als einfachen Korb für Feuerholz, Kissen oder Handtücher benutzen. Man kann aber auch einen runden Deckel drauf packen (gibt es ebenfalls zu kaufen) und ihn als Tisch benutzen. Ich find die Vielseitigkeit einfach super.

Und wie sieht es bei euch aus? Seit ihr auch schon dabei, alles auf den Herbst vorzubereiten, oder wollt ihr den Sommer noch nicht loslassen?

Cathrin