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2. Dezember 2015

Selber machen statt kaufen: Vanilleextrakt

 

Kennt ihr das Gefühl, wenn man etwas selbst gemacht hat und man deshalb total stolz auf sich ist? Auch, wenn das Selbermachen nicht gerade besonders schwierig oder anstrengend war? Und man also eigentlich nichts wahnsinnig dolles geleistet hat? Aber trotzdem möchte man sich gerne auf die Schulter klopfen und sagen: "Mensch, das hast du mal wieder richtig gut gemacht!"? Nein, kennt ihr nicht? Oh. Okay. Also ich mach das gerne. Mich selbst loben. Ihr solltet das mal ausprobieren. Das macht echt gute Laune! Und wer hat schon was gegen ein ehrliches, nettes Kompliment? Ich jedenfalls nicht. :-D

Besonders stolz auf mich selbst bin ich vor allem dann, wenn ich etwas selbst gemacht habe, was ich eigentlich auch fertig kaufen könnte. So wie zum Beispiel Vanilleextrakt. Kann man kaufen. Muss man aber nicht. Kann man eben auch selbst machen. Und sich nach der Zubereitungszeit von etwa zwei Minuten wochenlang freuen, dass man so etwas tolles gemacht hat. Am besten teilt man seine Freude dann auch gleich mit anderen Menschen. Zweimal pro Woche mit dem Freund, bei jedem Telefonat mit der Mutter, beim Kaffeetrinken mit den Freundinnen usw. Oder man teilt die Freude, indem man andere beschenkt. Klappt ja gerade zu Weihnachten ganz wunderbar. Also einfach das Vanilleextrakt schön verpacken und backbegeisterten Freunden, Bekannten oder Familienmitgliedern schenken.


So, und jetzt will bestimmt irgendjemand wissen, wie man das denn eigentlich macht, oder? Okay, hier kommt das Rezept:

Zutaten: Wodka, Vanilleschote
Zubereitung: Die Vanilleschoten längs aufschneiden und in eine kleine saubere Flasche geben. Dann die Flasche mit Wodka auffüllen.
Puh, das war anstrengend! Gönn' dir erstmal 'ne Pause und 'nen Kaffee. Und warte ein paar Wochen. Zwischendurch musst du das Glas immer mal wieder schütteln. Nach etwa sechs Wochen solltest du die Schote entfernen.


Jetzt hast du fertiges, supertolles Vanilleextrakt. Sei stolz auf dich! Und back was leckeres. :-)

Cathrin

23. November 2015

Vanillecupcakes mit Schokohaube


Hallo zusammen! Da bin ich wieder. Ich weiß, ich weiß, ich hatte vor ein paar Monaten noch Besserung gelobt und dass ich mehr posten will und so weiter. Und ich hatte mir das auch ganz fest vorgenommen und einige Ideen für neue Posts gehabt. Aber dann kam doch alles anders. Der September war zum Beispiel komplett gefüllt mit allerlei schönen und halbschönen Dingen, die mich so sehr in Beschlag genommen haben, dass ich für nix anderes Zeit hatte. Anfang September hat eine ganz liebe Freundin von mir ihren Junggesellinnenabschied gefeiert. Und ich durfte mich um die Deko kümmern. Das hat zwar irre viel Spaß gemacht, war aber auch irre viel Arbeit. Darauf folgte im September dann noch der Polterabend und Anfang Oktober die Hochzeit. Übrigens eine der schönsten Hochzeiten, auf denen ich jemals war. Nebenbei habe ich dann noch gearbeitet, meine allerletzte Hausarbeit geschrieben, mein Prüfungsgespräch zur Bachelorarbeit gehabt, mich beworben, und so weiter...
Seit Anfang November arbeite ich in Vollzeit und habe daher noch weniger Zeit für diese Fleckchen Internet. Das ist sehr schade, aber ich werde mich bemühen, mir die Zeit zu nehmen. 

Als Abschiedsleckerei für die Kollegen bei meinem letzten Nebenjob habe ich mal kein neues Rezept ausprobiert, sondern eins genommen, welches irgendwie immer gut ankommt, leicht zu machen ist, nicht viel Arbeit macht und einfach wahnsinnig lecker schmeckt: Vanillecupcakes mit Vanillecreme und einem Überzug aus Schokolade.


Zutaten für etwa 15 Cupcakes:

300 g Mehl
3/4 TL Natron
1/2 TL Backpulver
1/2 TL Salz
170 g weiche Butter
280 g Zucker
3 Eier (L)
2 TL Vanilleextrakt
240 ml Buttermilch

1 Pck. Vanillepuddingpulver
350 ml Milch
1/2 TL Vanilleextrakt
2 EL Zucker

110 g Zartbitter-Schokolade
40 g Zucker
40 ml Wasser
1 1/2 EL Butter

Zubereitung:

Ofen auf 175° C vorheizen. Muffinförmchen bereitlegen. In einer Schüssel Mehl, Natron, Backpulver und Salz vermischen. Die Butter mit dem Zucker in einer großen Rührschüssel mit dem elektrischen Rührgerät rühren, bis es fluffig wird. Eier nach und nach hinzufügen und jeweils eine Minute unterrühren. Dann das Vanilleextrakt dazugeben. Auf niedriger Stufe abwechselnd die Mehlmischung und die Buttermilch einrühren. Dabei mit der Mehlmischung beginnen und enden. In die Muffinförmchen füllen und etwa 30 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen. 5 Minuten auskühlen lassen, dann auf einem Gitterrost komplett erkalten lassen.

Das Puddingpulver nach Packungsanweisung mit den hier angegebenen Zutaten zubereiten. In eine Schüssel umfüllen, mit Frischhaltefolie abdecken und im Kühlschrank erkalten lassen.

Die Schokolade, den zucker und das Wasser in einem Topf bei geringer Hitze schmelzen lassen, dabei ständig rühren. Vom Herd nehmen und die Butter unterrühren, bis alles geschmolzen ist und gleichmäßig vermischt ist. Abkühlen lassen.

Den "Kopf" der Muffins abschneiden und auf den "Körper" die Vanillecreme geben. Dann den Kopf wieder draufsetzen und mit Schokoladenglasur bestreichen.


Diese kleinen Kuchen hatte ich auch für den Junggesellinnenabschied meiner Freundin gemacht, allerdings mit Fondant statt Schokolade. Das schmeckt ebenso gut und ist auch ziemlich simpel. Dazu muss man einfach nur den Fondant ausrollen und mit einem Glas oder einem großen Plätzchenausstecher (oder was man sonst zur Hand hat) Kreise ausstechen. Die werden dann auf die Cupcakes gelegt und rundherum leicht angedrückt. Das Thema beim Junggesellinnenabschied war "Frühstück bei Tiffany's", so dass das typische Tiffanyblau (soweit ich es hinbekommen habe) natürlich auch auf den Cupcakes landen musste.


Alles Liebe,

Cathrin

7. Juni 2015

Schokoladen-Zucchini-Nuss-Kuchen mit Karamellsoße


Jetzt ist es schon mehr als zwei Monate her, dass ich das letzte Mal etwas gepostet habe. Eigentlich hatte ich mir ja fest vorgenommen, meinen Blog nicht mehr über so einen Zeitraum sich selbst zu überlassen. Dann kam aber meine Bachelorarbeit dazwischen, beziehungsweise das Ende der Arbeit. Nachdem ich Ende April nochmal so richtig reingehauen habe, habe ich sie im Mai endlich abgegeben!! Puh... Danach brauchte ich aber noch etwas Zeit, um zumindest teilweise wieder auf Blogmodus umzustellen. Nachdem ich so viel geschrieben hatte, fehlte mir die Lust, für meinen Blog auch noch zu schreiben. Irgendwie war die Luft raus.
Gebacken habe ich aber trotzdem. Und vor allem Ideen gesammelt für zukünftige Backexperimente. Das letzte Backexperiment, dieser Schokoladenkuchen, ist sehr gut gelaufen. Ich hatte mit einer Freundin zusammen überlegt, welchen Kuchen wir bei der Arbeit gerne als nächstes essen würden. Und sind ziemlich schnell auf eine Kombination aus Schokolade, Nüssen und Karamell gekommen. Ein Klassiker, der irgendwie immer geht, oder?
Die passenden Rezepte hatte ich dann auch ganz schnell gefunden. Der Schokoladenkuchen ist eigentlich ein Rezept für Mini-Muffins und das Rezept für die Karamellsoße habe ich von hier. Viele Rezepte lassen sich ganz leicht abwandeln. Man muss es einfach nur ausprobieren. Und manchmal wird man mit einem saftigen Schokoladenkuchen belohnt. Dass er so saftig ist liegt an den Zucchini, die man in einem Schokoladenkuchen ja eher nicht erwarten würde. Aber keine Sorge, man schmeckt sie überhaupt nicht heraus.


Zutaten für die Karamellsoße:
230 g Zucker
4 EL Wasser
2 EL Butter
240 ml Kondensmilch

Zubereitung:
Zucker und Wasser in einem kleinen Topf verrühren und unter ständigem Rühren bei mittlerer Hitze kochen, bis der Zucker komplett aufgelöst ist (etwa 3 Minuten). Jetzt ohne Rühren etwa 10 Minuten köcheln lassen, bis die Mischung hellbraun geworden ist. Vom Herd entfernen und kurz abkühlen lassen. Die Butter und Kondensmilch vorsichtig hinzugeben und umrühren. Bei mittlerer Hitze das Karamell zum schmelzen bringen. Kurz aufkochen lassen (1 Minute), vom Herd entfernen und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Abdecken und etwa 1 Stunde ruhen lassen, bis die Karamellsoße leicht angedickt ist.

 
Zutaten für den Kuchen:
125 g Butter
200 g Zucker
1 Ei (L)
120 g Mehl
1 mittelgroße Zucchini
30 g Backkakao
100 g Zartbitterschokolade
3 EL Saure Sahne
1/2 TL Salz
1/2 TL Vanilleextrakt
1 TL Backpulver
4 gute Handvoll verschiedene Nüsse (z. B. Walnüsse, Haselnüsse, Mandeln, Pecanüsse)

Zubereitung:
Butter schmelzen und abkühlen lassen. Zucchini fein reiben. Schokolade hacken. Die Nüsse grob hacken und beiseite stellen.
Ofen auf 175° C vorheizen. In einer großen Schüssel Butter, Zucker, Salz und Ei verrühren, bis alles gut vermischt ist. Vanilleextrakt, Zucchini und Saure Sahne hinzufügen und guit unterrühren. Mehl, Backpulver und Kakao hinzusieben, unterrühren. Zum Schluss die Schokolade unterheben.

Die Teigmischung in eine gefettete Tarteform geben und im Ofen etwa 15 Minuten backen. Herausnehmen und die gehackten Nüsse auf dem Kuchen verteilen. Weitere 15 Minuten backen. Mit einem Holzstäbchen prüfen, ob der Teig in der Mitte durchgebacken ist.

Den Kuchen und die Soße separat servieren. Ganz besonders lecker schmeckt es, wenn man auf den fertigen Kuchen noch etwas grobes Salz streut und dann die Soße darüber gibt.
 

Karamellsüße Grüße! ;-)

Cathrin

30. März 2015

Saftiger Orangenkuchen


Ich hatte vor einiger Zeit ein paar Bio-Orangen gekauft, weil ich eine davon für ein Rezept brauchte. Leider gab es keine einzelnen, sondern nur fünf Stück im Netz. Aus den restlichen einfach nur den Saft rauszupressen, darauf hatte ich keine Lust. Deshalb habe ich nach einem Rezept gesucht, bei dem ich die ganzen Orangen verwenden konnte und für das ich alles andere auch zu Hause hatte. Ich wollte am Ende ja nicht wieder vor dem gleichen Problem mit übrig gebliebenen Resten stehen. Bei meiner Suche bin ich auf ein Rezept für einen Zitronenkuchen gestoßen, den man auch zu einem Orangenkuchen abwandeln konnte. Da ich hierfür aber nicht genug Eier da hatte, habe ich das Rezept einfach als Inspiration genutzt und ein anderes Zitronenkuchen-Rezept abgewandelt. Beim Backen kann man zwar nicht so wild herum experimentieren, wie beim Kochen, aber ein paar Änderungen an einem Rezept lassen sich trotzdem problemlos machen.


Rezept für eine Kastenkuchenform:

Für den Teig:
180 g Mehl
40 g Kokosflocken
1/2 TL Natron
1/2 TL Backpulver
1/2 TL Salz
3 Eier
200 g Zucker
2 EL weiche Butter
1 TL Vanilleextrakt
1 TL Orangenextrakt (oder 3 Tropfen Orangenaroma)
80 ml Orangensaft
100 ml Rapsöl

Für den Guss:
2 Bio-Orangen
ca. 150 g Puderzucker
etwas Wasser


Den Ofen auf 175 Grad vorheizen. Eine Kastenkuchenform fetten und mehlen.
Mehl, Kokosflocken, Backpulver, Natron und Salz in einer großen Schüssel mischen. In einer anderen Schüssel die Butter mit dem Zucker schaumig rühren und nach und nach unter Rühren die Eier hinzufügen. Vanille- sowie Orangenextrakt und den Orangensaft hinzufügen. Dann die feuchten zu den trockenen Zutaten gießen und alles gut vermengen. Zum Schluss das Öl hinzufügen und gleichmäßig zu einem glatten Teig verrühren. In die vorbereitete Kuchenform füllen und ca. 45 Minuten backen (Stäbchenprobe!). Kurz abkühlen lassen, aus der Form lösen und auf einem Rost vollständig erkalten lassen.

Aus einer Orange den Saft herauspressen. Die andere in dünne Scheiben schneiden. Den Saft mit 50 ml Wasser und 50 g Puderzucker in einem Topf verrühren und erhitzen. Die Orangenscheiben hinzufügen und etwa 10 Minuten mitkochen. Dann die Scheiben herausnehmen und etwa 3 EL des Saftes in eine kleine Schüssel geben. Puderzucker hinzugeben und zu einem Guss verrühren. Ggf. noch etwas Puderzucker hinzugeben. Den restlichen Saft über den Kuchen träufeln. Nun die Hälfte des Gusses auf den Kuchen geben, die Orangenscheiben drauflegen und mit dem restlichen Guss überziehen.


Ich wünsche euch einen schönen Start in die Woche!

Cathrin

23. März 2015

Zitronige Zitronencupcakes


Sicherlich fragt ihr euch, warum ich die Zitronencupcakes als zitronig bezeichnet habe, oder? Ist ja irgendwie ein bisschen übertrieben. Dass Zitronencupcakes zitronig sind, ist ja wohl jedem klar. Steht ja so im Namen. Tz... Ja, das sehe ich grundsätzlich ganz genau so. Außer bei diesen Zitronencupcakes. Da muss das, meiner Meinung nach, unbedingt betont werden. Weil die nämlich wirklich SEHR zitronig sind. Schuld daran ist die Zitronencreme in der Mitte. Die besteht fast nur aus Zitronen. Ganze vier Stück sind in der gesamten Creme drin. Inklusive Schale. Macht nach Herrn Riese ein Drittel Zitrone pro Cupcake. Wer also das Saure an der Zitrone so gar nicht mag, der sollte jetzt hier aussteigen und sich sein Zitronencupcake-Rezept woanders holen. Wer aber, wie ich, total auf Zitronen steht, der muss unbedingt weiter lesen. Denn jetzt folgt das Rezept für diese unglaunlich zitronigen Zitronencupcakes.


Zutaten für 12 Cupcakes:

Für den Teig:
200 g Mehl
1/2 TL Natron
1/2 TL Backpulver
1/2 TL Salz
3 Eier
225 g Zucker
2 EL weiche Butter
1 TL Vanilleextrakt
1 TL Zitronenextrakt
80 ml Zitronensaft
120 ml Rapsöl

Für die Zitronencreme:
5 Eigelb
225 g Zucker
Schale und Saft von 4 Zitronen
125 g kalte Butter, in Stücke geschnitten

Zubereitung des Teiges: Den Ofen auf 175 Grad vorheizen. Mehl, Backpulver, Natron und Salz in einer großen Schüssel mischen. In einer anderen Schüssel die Butter mit dem Zucker schaumig rühren und nach und nach unter Rühren die Eier hinzufügen. Vanille- sowie Zitronenextrakt und den Zitronensaft hinzufügen. Dann die feuchten zu den trockenen Zutaten gießen und alles gut vermengen. Zum Schluss das Öl hinzufügen und gleichmäßig zu einem glatten Teig verrühren.
Den Teig gleichmäßig auf 12 vorbereitete Muffinförmchen verteilen und im Ofen etwa 20-25 Minuten backen. Abkühlen lassen.

Zubereitung der Creme: Eigelb und Zucker in einer Metallschüssel verrühren. Die Schüssel sollte über einen Topf mit Wasser passen, ohne das Wasser zu berühren. Die Zitronenschale und den Saft zur Eimischung geben und gut verrühren. Wasser im Topf erhitzen, bis es köchelt. Dann den Herd auf die geringste Stufe stellen, die Schüssel auf den Topf setzen und mit einem Schneebesen rühren. Jetzt muss man so lange rühren, bis die Mischung andickt. Das kann recht lange dauern. Verlasst euch auf euer Gefühl. Nicht aufgeben! Ich habe etwa 15 Minuten gerührt.
Nehmt die Schüssel vom Topf und rührt nach und nach die kalten Butterstücke hinzu. Immer wenn ein Stück fast geschmolzen ist, gebt das nächste dazu. Ihr werdet merken, wie die Masse immer mehr verdickt. Wenn alles untergerührt ist wird die Creme kalt gestellt.

Von den Cupcakes den Deckel abschneiden, einen großen Klecks der Zitronencreme auf die untere Hälfte geben und den Deckel wieder aufsetzen. Nun nur noch mit Puderzucker bestäuben und genießen.


Ich habe die Cupcakes heute mit zur Arbeit genommen. Mal sehen, wer von den Kollegen Zitronen genauso gerne mag wie ich...

Cathrin

16. März 2015

Franzbrötchen


Ich wohne jetzt seit etwas mehr als acht Jahren in Hamburg. Wahnsinn, wie die Zeit vergeht! Acht Jahre hört sich nach einer Ewigkeit an, fühlt sich aber an wie mal eben kurz die Augen zu und zack! - Herzlich Willkommen in 2015! Ich kann mich noch ziemlich gut an meine ersten Tage und Wochen in Hamburg erinnern. Wie ich durch die Straßen lief, mich alles Mögliche an London erinnerte und ich mir ganz schnell sicher war: hier bleib ich. So ein kleines bisschen war das ein Gefühl von Liebe auf den ersten Blick. Hamburg ist einfach toll!

Liebe auf den ersten Biss hatte ich mit den allen Hanseaten so bekannten Franzbrötchen. Ein süßes Gebäck aus Blätterteig mit Zimt und Zucker, das es in unglaublich vielen Varianten gibt (mit Schoki, mit Streuseln, mit Kürbiskernen, mit Kirschen, mit Äpfeln, mit Nougat, mit Karamell, usw.) und das über Norddeutschland hinaus kaum bekannt ist. Was ich absolut nicht verstehe. Wie kann es sein, dass ein so leckeres, süßes, saftiges Gebäck, das sich (vor allem in Hamburg) so gut verkauft, in anderen Teilen Deutschlands nicht ankommt? Was mache ich denn, wenn ich meine Eltern im Münsterland besuche und Heißhunger auf Franzbrötchen bekomme? Dann bin ich ja total aufgeschmissen!

Damit ich in Zukunft nicht verzichten muss, habe ich jetzt endlich mal selber versucht, Franzbrötchen zu machen. Und das Rezept dazu habe ich aus einer alten Ausgabe der Zeitschrift Living at Home. Wenigstens haben die verstanden, wie toll Franzbrötchen doch sind!


Zutaten für 10 Stück:

500 g Mehl
1 Würfel Hefe (42 g)
270 g Zucker
250 ml lauwarme Milch
2 Eigelb (M)
Salz
Schale und Saft von 1/2 unbehandelten Orange
270 g Butter
2 TL gemahlener Zimt
Mehl zum Ausrollen

Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken. Hefe hineinkrümeln, mit 70 g Zucker, Milch und Eigelben verrühren. Eine Prise Salz, Orangenschale und 70 g weiche Butter zugeben. Alles mit den Knethaken des Handrührers zu einem glatten Teig kneten. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 40 Minuten gehen lassen.

200 g Butter kalt stellen. 200 g Zucker und Zimt mischen. Den Teig nochmals kräftig durchkneten. Auf wenig Mehl ca. 30 x 25 cm groß ausrollen. Butter in dünne Scheiben schneiden. Eine Teighälfte damit belegen, dabei an den Rändern einen ca. 2 cm breiten Streifen frei lassen. Teighälfte ohne Butterstücke darüber klappen, die Ränder gut andrücken und nach oben umschlagen. Teig auf wenig Mehl ca. 30 x 50 cm ausrollen und von der kurzen Seite zur Mitte hin 1/3 überklappen. Die andere Teigseite so darüber klappen, dass drei Schichten entstehen, dann ca. 20 Minuten kalt stellen.

Teig ca. 80 x 40 cm ausrollen. Mit dem Orangensaft bestreichen, Zimtzucker darüber streuen. Von der langen Seite her fest aufrollen. In 10 Stücke schneiden. Diese in der Mitte parallel zu den Schnittflächen mit einem Kochlöffelstiel fest eindrücken, sodass sich die Kanten hochbiegen. Auf Bleche mit Backpapier setzen. Franzbrötchen, die zuerst gebacken werden, ca. 15 Minuten bei Zimmertemperatur gehen lassen, übriges Blech kalt stellen. Im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad (Umluft 180 Grad) je 20 - 25 Minuten backen.

Tipp: Die ungebackenen Franzbrötchen lassen sich gut einfrieren. Auf einem Tablett vorfrieren, dann in Beutel packen.


Gibt es bei euch auch etwas Leckeres, das es sonst nirgendwo gibt, aber unbedingt geben sollte? Wenn ja, was ist es?

Cathrin

9. März 2015

Karamell-Muffins mit Toffifee


Zur Arbeit am Samstag wollte ich wieder etwas backen, da ein sehr lieber Kollege am Tag zuvor Geburtstag hatte. Er bringt jedes Mal Toffifees mit, so dass die Überlegung, was ich machen soll, ziemlich schnell beendet war. Ich habe einfach nach einem Rezept für Muffins mit Toffifees gesucht und bin hier fündig geworden.


Zutaten für 12 Muffins:

100 g Butter
100 g Zucker
250 g Mehl
200 g Crème fraîche
4 EL Karamellsauce
200 g Toffifee
2 Eier
2 gestrichene TL Backpulver

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen, 12 Muffinförmchen vorbereiten. Die Butter schmelzen, Mehl und Backpulver vermischen und die Toffifees zerhacken. Die Eier und den Zucker mit dem elektrischen Handrührgerät schaumig schlagen. Die Butter, die Crème fraîche und die Karamellsauce nach und nach dazurühren. Die Mehlmischung dazusieben und alles gut verrühren. Dann die Toffifees unterheben. Den Teig gleichmäßig auf die Förmchen verteilen und im Ofen 20 bis 25 Minuten backen. Herausnehmen, kurz abkühlen lassen und aus der Form nehmen. Auf einem Gitter vollständig erkalten lassen.

Wer möchte, kann die Muffins, so wie ich das gemacht habe,  noch mit Schokolade überziehen und mit Toffifees verzieren.


Man könnte die kleinen Kuchen natürlich auch ohne Toffifees machen und entweder pur genießen oder mit anderen Dingen befüllen. Einfach nur mit gehackten Nüssen oder Schokolade. Oder mit einem Kern aus Karamellsoße. Habt ihr auch noch eine Idee, was man zufügen kann? Schreibt mir über die Kommentarfunktion!

Cathrin

4. März 2015

Schoko-Bananenkuchen


Ich durchlaufe immer wieder Phasen. Kulinarischer Art. Zum Beispiel habe ich mal eine ganze Zeit lang morgens zum Frühstück immer nur Vollkorntoast mit Kräuterfrischkäse, Hähnchenbrustaufschnitt, Tomaten und Gurken gegessen. Ein anderes Mal gab es für mich nichts besseres als Himbeer-Erdbeer-Tee. Dann wieder habe ich ständig Lachs mit Porree gegessen. Oder ich konnte nicht genug bekommen von Tomaten-Mozzarella-Nudel-Salat. Jetzt gerade bin ich wohl in einer Bananenphase. Die gibt es jeden Morgen zum Frühstücksmüsli. Weil mir das aber nicht wirklich genug ist, probiere ich auch alle Bananenkuchenrezepte, die ich bei mir finde. Das Gute daran ist, dass ich nicht nur meine Bananenlust befriedigen kann, sondern dass ich auch eine Möglichkeit gefunden habe, wie ich die überreifen Bananen schmackhaft verarbeiten kann. Banane pur mag ich nämlich am liebsten, wenn sie nicht ganz reif ist, also nicht ganz so süß. Im Kuchen kann es allerdings nicht süß genug sein. Deshalb kam dieses Rezept für Bananen-Schokokuchen ganz wie gerufen.

 

Zutaten:

Für den Teig:
250 g Zucker
250 g weiche Butter
3 Eier (Zimmertemperatur)
300 g Mehl
2 TL Backpulver
1 TL Natron
1 TL Zimt
2 TL Backkakao
75 g Blockschokolade
3-4 sehr reife Bananen
Für den Guss:
150 g Kuvertüre
1 EL Butter


Eine Kastenkuchenform fetten und mehlen. Den Ofen auf 180° C vorheizen. Die Bananen mit einer Gabel zerdrücken. Mehl, Backpulver, Natron, Zimt und Kakao in einer Schüssel mischen. Die Schokolade fein hacken. Zucker und Butter in einer Rührschüssel mit dem Mixer schaumig schlagen. Nacheinander die Eier hinzufügen und gut unterrühren. Die Bananen ebenfalls. Nun die Mehlmischung dazusieben und alles mit dem Mixer verrühren. Die Schokolade unterheben. Den Teig in die Form füllen und im Ofen ca. 1 Stunde backen. Mit einem Holzstab prüfen, ob der Kuchen fertig ist. In der Form ein paar Minuten abkühlen lassen, aus der Form nehmen und auf einem Rost vollständig erkalten lassen. Für den Guss die Kuvertüre mit der Butter in einem Wasserbad schmelzen, beides so lange rühren, bis ein glatter Guss entstanden ist. Diesen mit einem Backpinsel auf dem Kuchen verteilen. Wer mag,  kann noch etwas Raspelschokolade oder Bananenchips zum Verzieren auf den Guss geben.



Die Bananen im Kuchen machen ihn richtig schön saftig und sorgen dafür, dass er nicht so schnell austrocknet. Man kann den Kuchen sehr gut einfrieren oder in Frischhaltefolie gewickelt ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren.

Nachdem dieser Kuchen so lecker war, bin ich jetzt auf der Suche nach einem anderen Kuchenrezept mit Banane. Sobald ich ein gutes gefunden habe, werde ich es euch zeigen.

Bis dahin probiert diesen Kuchen doch mal aus und berichtet, wie er euch gefällt.

Alles Liebe,
Cathrin

11. Februar 2015

Apfel-Zimt-Muffins


Ich habe mir für dieses Jahr ganz fest vorgenommen, mehr zu backen. Vor allem möchte ich mehr neue Rezepte ausprobieren. Ich habe ja eine riesige Sammlung an noch nie nachgekochten oder nachgebackenen Rezepten. Und da kommt auch regelmäßig was neues dazu. Wenn ich also nicht versinken möchte in ...äh...einige würden sagen "in Altpapier", dann muss ich mich sputen. Ja, und das Sputen sieht dann meist so aus, dass ich mich am Wochenende mit meiner Sammlung hinsetze und mir ein paar Rezepte raussuche, die ich in der Woche darauf machen möchte. Ich schaffe nicht immer alles, aber zwei sind eigentlich immer drin. Oft mache ich ein herzhaftes Gericht zum Mittag- oder Abendessen und einen Kuchen. Das große Problem bei Backrezepten ist ja, dass sie eigentlich immer für mindestens sechs Personen gedacht sind. Aber ich will nicht wirklich Kuchen für sechs essen müssen. Also brauche ich Hilfe. Glücklicherweise habe ich ganz liebe Kolleginnen, die gerne helfen. So auch am vorletzten Wochenende. Ich hatte ein Rezept für Muffins in zwei Geschmacksrichtungen gefunden. Einmal Orange-Kokos und einmal Apfel-Zimt. Beides hörte sich toll an. Die Grundzutaten waren bei beiden gleich, was weniger Arbeit bedeutet.
Optisch war das Ergebnis dann auch super. Vor allem bei den Orangen-Kokos-Muffins. Hier der Beweis:


Was mich aber schon im Voraus an dem Rezept gestört hatte, war das Kakaopulver in den Orangen-Kokos-Muffins. Ich weiß, dass schon die Zugabe von nur einem kleinen bisschen Kakao reicht, damit ein Teig schokoladig schmeckt. Und der Name der Muffins hat doch mit Schokolade so gar nichts zu tun. Aber ich hab natürlich trotzdem alles brav nach Rezept gemacht. "Die werden schon wissen, was sie tun, die Rezepteerfinder", dachte ich. Haha! Jaja, falsch gedacht! Von wegen Orange und Kokos! Nix da! Wenn ich die tolle Verzierung oben drauf nicht gehabt hätte, hätte jeder gedacht, dass sind einfach nur Schokomuffins, bzw. Kakaomuffins. Die Kokosflocken im Teig hat man zwar im Mund gefühlt, aber von Orange war weit und breit nix zu schmecken. Was für eine Enttäuschung! Ich denke, ich werde das Ganze einfach nochmal ohne Kakao machen. Und dem Teig vielleicht etwas frisch geriebene Orangenschale zufügen. Wäre ja gelacht, wenn wir das mit dem Orange-Kokos-Exotik-Geschmackserlebnis nicht hinkriegen...

Okay, genug von dem, was nicht gut war und hin zu dem, was mir dann doch noch Freude bereitet hat: Die Apfel-Zimt-Muffins. Die waren nämlich wirklich lecker. Richtig schön Apfel-saftig und Zimt-würzig. Ich habe sie dieses Mal mit einem Viertel einer getrockneten Apfelscheibe verziert. Ich könnte mir dazu aber auch sehr gut einen Klecks frischer Vanille-Sahne vorstellen. Mjammjam.



Apfel-Zimt Muffins

Zutaten für 12 Stück:
300 g Mehl
100 g Zucker
1/2 TL Salz
1 Pck. Backpulver
1 TL Zimt
125 g Butter
1 Ei
125 ml Joghurt
125 ml Apfelsaft
1 säuerlicher Apfel
etwas Puderzucker, Apfelsaft und getrocknete Apfelringe

Den Apfel schälen, entkernen und fein würfeln. Mehl, Zucker, Salz, Backpulver und Zimt mischen.
Die Butter in der Mikrowelle oder im Wasserbad schmelzen und etwas abkühlen lassen. Den Joghurt und Apfelsaft miteinander verrühren.
Jetzt in einer Schüssel das Ei aufschlagen. Die Butter unter Rühren hinzufügen. Danach das Joghurt-Saft-Gemisch. Die Mehlmischung dazusieben und alles gut verrühren. Zum Schluss die Apfelstücke unterheben.
Den Teig in Muffinförmchen füllen und bei 180 Grad etwa 20 Minuten backen.

Wenn die Muffins abgekühlt sind, etwas Puderzucker mit Apfelsaft oder Wasser mischen, so dass ein klebriger Guss entsteht. Damit kann man dann die Apfelscheiben auf die Muffins kleben.

 (*Die Muffins sind etwas hell geworden, was aber am Geschmack nichts ändert. Wer ein etwas "knusprigeres" Aussehen möchte, bestreicht sie, wenn sie noch warm sind, mit etwas flüssiger Butter und streut Zimt und Zucker oben drauf)
 

Habt ihr auch schonmal ein Rezept nachgekocht oder -gebacken und wart von dem Ergebnis enttäuscht? Wenn ja, was habt ihr gemacht? Das würde mich echt interessieren...

Cathrin

20. Oktober 2014

Zeit für Wünsche

In jedem Jahr, kurz vor meinem Geburtstag, muss ich mir Gedanken darüber machen, was ich denn für Wünsche habe. Und in jedem Jahr muss ich mir da ziemlich viele Gedanken drüber machen. Man(n) sollte ja meinen, dass Frau ganz viele Wünsche hat und sie auch sofort benennen kann. Mag ja sein, dass das bei einigen auch so ist. Aber ich tu mich schwer damit. Meistens fallen mir irgendwelche größeren Dinge (neue Brille, neue Uhr, richtig gute Kamera etc.) ein. Aber Kleinigkeiten...tja, da wird’s schwierig. Deshalb habe ich mich in diesem Jahr mal etwas mehr mit meinen kleinen Wünschen befasst. Soll heißen, ich war stundenlang im Internet unterwegs und habe jede mir bekannte und spontan einfallende Seite durchforstet, ob sich nicht was Schönes findet. Okay, okay, ich will mal nicht übertreiben. ;-) Aber ich habe mir viel Mühe gemacht und die schönsten Dinge herausgesucht, die ich finden konnte. Und ich habe mir gedacht, wenn ich tatsächlich tolle Dinge finde, dann kann ich euch doch auch davon erzählen, oder? Vielleicht ist ja sonst noch jemand auf der Suche. Und Weihnachten steht ja quasi auch schon auf der Fußmatte vor der Tür.


1. Pinker Schal / Maya (über zalando.de)
Der perfekte Schal für graue Hamburger Herbst- und Wintertage. Die Farben sind echt der Knaller. Im wahrsten Sinne des Wortes. Damit sollte man jeden Regentag mit guter Laune überstehen können.

2. Bunte Strasssteine / Panduro
Diese Strasssteine habe ich bereits in silber und ich habe schon etliche tolle Dinge damit gemacht. Die sind wirklich super. Gute Qualität, schöne Formen und für die unterschiedlichsten Projekte geeignet. Mit der bunten Ausgabe möchte ich mir gerne ein Collier und ein paar Ohrringe basteln. Und vielleicht noch einen Sweater besticken. Unendliche Möglichkeiten...

3. Kontaktlinsenbehälter / bertine.de
Sind die nicht süß??? Eigentlich sehe ich Kontaktlinsenbehälter ja nur als Gebrauchsgegenstand an, der nicht besonders gut aussehen muss. Warum sollte ich diese Hündchen also brauchen? Naja, die Frage ist auch unwichtig. Ich muss sie einfach haben. Weil sie süß sind. Punkt.

4. Geflochtenes Collier / Promod
Bei dieser Kette gefallen mir vor allem die Farben. Dadurch passt sie zu so vielen Outfits. Sie sieht edel aus, ist aber nicht zu auffällig. Man möchte ja nicht vom Schmuck "erschlagen" werden.

5. Duftkerzen 3er, 2er / Ikea
Sobald es draußen früher dunkel wird, fange ich an, überall Kerzen anzuzünden. Das macht die Dunkelheit gemütlich. Und ich bin ständig auf der Suche nach neuen Duftkerzen. Dabei achte ich, neben dem Duft, auch darauf, dass ich das Gefäß, in dem die Kerze steckt, später für andere Dinge benutzen kann. Es sollte also schön sein. So wie bei diesen Duftkerzensets mit zwei oder drei Kerzen. Die Blumenschalen sehen später ganz toll als Aufbewahrung für meine Ringe oder kleinen Ohrringe aus.

6. Blaue Beuteltasche / KIOMI (über zalando.de)
Ich suche jetzt schon seit einer gefühlten Ewigkeit nach einer schönen blauen Tasche. Und seit ein paar Monaten suche ich außerdem einer Beuteltasche, die mir gefällt. Ich würde sagen, diese Tasche wäre wie zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Sie ist aus Leder, groß genug für die wichtigsten Dinge und in genau dem richtigen Blauton. Alles in allem wäre sie also absolut perfekt.

7. Stempel / Panduro
Bürokrams sollte ja ab und zu auch mal Spaß machen, oder? Mit diesem tollen Stempel, der nicht nur Datum, sondern auch Herzchen kann, kommt der Spaß ganz von selbst.

8. Backform für Minitorten / Panduro
Mehrstöckige Torten sehen ja toll aus, sind aber auch immer viel Arbeit. Hiermit nicht mehr. Einfach einen leckeren Rührteig zusammenmixen, in die Form füllen, backen, mit einer Glasur oder Creme bestreichen, etwas verzieren, fertig. Macht richtig was her, ist aber einfach und schnell gemacht.

So, jetzt sind sie raus, meine Geburtstagswünsche. Mal sehen, welcher in Erfüllung geht... ;-)

Was würdet ihr euch zum Geburtstag oder zu Weihnachten wünschen? Schreibt mir in den Kommentaren und hinterlasst gerne einen Link. Ich bin so gespannt!

Cathrin

17. Oktober 2014

Birnen-Käsekuchen mit Preiselbeeren und Streuseln

Ich dachte, heute zeige ich euch mal einen Rezepteordner. Hier ist er:


Allerdings sind in dem Ordner nicht all die Rezepte drin, die ich schon gebacken oder gekocht habe, sondern die, die ich noch ausprobieren will. Über die Jahre zusammengesammelt aus unzähligen Zeitschriften, dem Internet, von Freunden, von Mama, usw. Einige Rezepte sind sogar aus Zeitschriften, die so alt sind wie ich. Den ganzen Ordner habe ich schonmal ausgemistet. Also die Rezepte rausgenommen, die ich mit großer Wahrscheinlichkeit eh nicht ausprobieren werde. Egal wie lecker sie klingen. Zumindest kann ich sicher sein, dass ich für die nächsten Jahrzehnte gut versorgt bin. Da aber ständig neues dazu kommt, kann ich nicht garantieren, dass dieser Ordner jemals dünner wird. Ich bemüh mich aber. Versprochen!


Ein Rezept, das ich von meiner Mutter bekommen habe, habe ich am vergangenen Wochenende ausprobiert. Und was soll ich sagen? Danke, Mama! Richtig, richtig lecker.
Wer keine Birnen mag, kann übrigens auch einfach Äpfel nehmen. Die passen ebenfalls ganz gut dazu. Hat Mama so auf's Rezept geschrieben.

Zutaten:
150 g Butter
100 g Marzipan-Rohmasse
300 g Mehl
300 g Zucker
2 Prisen Salz
1 Päckchen Vanillezucker
1 Eigelb (Gr. M)
50 g gehackte Mandeln
4 reife Birnen (à ca. 200 g)
4 EL Zitronensaft
4 Eier (Gr. M)
abgeriebene Schale von 1 unbehandelten Zitrone
500 g Magerquark
250 g Doppelrahmfrischkäse
1 Päckchen Vanille-Puddingpulver (zum Kochen)
100 g Wildpreiselbeeren (im Glas)
2 EL Paniermehl
Fett für die Form



Für die Streusel Butter und Marzipan würfeln. Beides mit Mehl, 150 g Zucker, Salz, Vanillezucker, Eigelb und gehackten Mandeln zu Streuseln verarbeiten.

Birnen waschen, schälen, halbieren und Kerngehäuse herausscheiden. Mit Zitronensaft beträufeln. Ca. 10 Minuten ziehen lassen. Eier, 150 g Zucker, 1 Prise Salz und Zitronenschale cremig rühren. Quark und Frischkäse unterrühren. Puddingpulver einrühren und Preiselbeeren unterheben.

Eine Springform mit 26 cm Durchmesser fetten. Hälfte der Streusel als Boden andrücken. Mit Paniermehl bestreuen. Birnen trocken tupfen. Mit den Schnittflächen nach unten auf den Streuselboden legen. Quarkmasse darübergießen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 ° C / Umluft: 150 ° C / Gas: Stufe 2) 60 - 70 Minuten backen. Nach ca. 30 Minuten der Backzeit die restlichen Streusel darauf verteilen. Kuchen auf einem Kuchengitter in der Form auskühlen lassen.



Wie macht ihr das mit euren Rezepten? Habt ihr eine bestimmte Ordnung, oder fliegt alles einfach irgendwo rum?

Cathrin

6. Oktober 2014

Preiselbeer-Nuss-Muffins

 

Früher habe ich ja ständig irgendwas gebacken. Okay, nicht jeden Tag, aber doch schon ziemlich häufig. Meine Kollegen mussten dann immer als Testesser herhalten. Ich glaube, ihnen hat's gefallen. Und mir auch.
Ich backe immer noch sehr sehr gerne, komme aber nicht mehr so oft dazu. Da ich mittlerweile jeden Tag frisch koche, fehlt mir einfach die Zeit. Ich will ja meine Tage nicht nur in der Küche verbringen. Ab und zu muss ich dann doch noch andere Dinge erledigen. ;-)
Für das vergangene Wochenende hatte ich mir aber ganz fest vorgenommen, endlich mal wieder ein neues Backrezept auszuprobieren. Und damit ich nicht zu viel Zeit in der Küche verbringe, habe ich mir dieses schnelle Rezept rausgesucht. Und wenn ich schnell sage schreibe, dann meine ich auch schnell. Ratzefatz waren die fertig. Perfekte Last-Minute-Muffins. Und richtig lecker!


Zutaten für 6 Stück:
125 g Mehl
1 TL Backpulver
1/2 TL Natron
30 g gemahlene Haselnüsse
20 g Raspelschokolade
1 TL Vanila
60 g Zucker
40 g flüssige Butter
125 g Buttermilch
1 Ei (Gr. M )
1 TL Zimt
8-9 TL Preiselbeerkonfitüre
6 ganze Haselnüsse

Mehl, Backpulver, Natron, Nüsse, Schokolade und Vanila mischen. Zucker, Butter, Buttermilch, Ei und Zimt verrühren und unter die Mehlmischung rühren. Ein Muffinblech mit 6 Papierförmchen bestücken.
Teig in Muffinförmchen füllen, je 1 TL Marmelade auf die Muffins geben. Und zwar genau in die Mitte. Im vorgeheizten Backofen bei 200 ° C (Umluft 180°C / Gas Stufe 4) ca. 20 Minuten backen. Herausnehmen und auskühlen lassen. Fertig. Seht ihr? Ratzefatz. Sag ich ja.


Das Garnieren geht sogar noch schneller. Einfach 'nen kleinen Klecks von den Preiselbeeren auf die Muffins geben und eine ganze Haselnuss draufsetzen.


Hat jemand von euch auch so ein Ratzefatz-Rezept? Und wenn ja, verratet ihr es mir?

Cathrin

8. September 2014

3 schöne Herbstideen

Einerseits bin ich jedes Jahr traurig darüber, dass der Sommer mal wieder viel zu früh vorbei ist. Andererseits bringt der Herbst so viele schöne Farben und die Aussicht auf neue DIY-Projekte, dass ich den Abschied gar nicht so schlimm finde. Um neue Inspirationen zu finden, gehe ich immer auch auf Pinterest auf die Suche. Dabei habe ich drei tolle Ideen gefunden, die ich euch heute vorstellen möchte. (Wenn ihr auf die Bilder klickt, werdet ihr zum Pinterest-Link weitergeleitet.)

http://www.pinterest.com/pin/207517495299709425/

Am meisten freue ich mich jedes Jahr auf die Zeit, in der man endlich wieder hemmungslos Plätzchen backen kann. Und mit diesen tollen bunten Herbstblättern kommt sie in diesem Jahr sogar etwas früher. Eigentlich könnte ich direkt morgen starten, oder? Der September ist ja schließlich ein Herbstmonat...

http://www.pinterest.com/pin/207517495305230763/

Diese mit ganz viel Glitter bestreuten Blätter haben es mir sofort angetan. Es gibt eine Stelle in unserem Wohnzimmer, die genau so eine Deko richtig gut vertragen könnte. Und bis auf die Blätter habe ich auch alle Zutaten zu Hause. Juhuu!!

http://www.pinterest.com/pin/207517495305367213/

Als ich diese Stoffäpfel gesehen habe, habe ich eigentlich direkt angefangen, einige zu nähen. Ich hatte noch Stoff von unserer Gardine im Wohnzimmer und meine Nähmaschine stand wegen eines anderen Nähprojektes sowieso noch rum. Ich freue mich schon darauf, dass die Kastanien fallen und ich mit diesen Äpfeln und anderen (echten) Herbstfrüchten eine tolle Deko zusammenstellen kann.

Was habt ihr euch für diesen Herbst vorgenommen? Irgendwelche DIY-Projekte oder neue Rezepte, die ihr ausprobieren wollt?

Cathrin