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20. Oktober 2014

Zeit für Wünsche

In jedem Jahr, kurz vor meinem Geburtstag, muss ich mir Gedanken darüber machen, was ich denn für Wünsche habe. Und in jedem Jahr muss ich mir da ziemlich viele Gedanken drüber machen. Man(n) sollte ja meinen, dass Frau ganz viele Wünsche hat und sie auch sofort benennen kann. Mag ja sein, dass das bei einigen auch so ist. Aber ich tu mich schwer damit. Meistens fallen mir irgendwelche größeren Dinge (neue Brille, neue Uhr, richtig gute Kamera etc.) ein. Aber Kleinigkeiten...tja, da wird’s schwierig. Deshalb habe ich mich in diesem Jahr mal etwas mehr mit meinen kleinen Wünschen befasst. Soll heißen, ich war stundenlang im Internet unterwegs und habe jede mir bekannte und spontan einfallende Seite durchforstet, ob sich nicht was Schönes findet. Okay, okay, ich will mal nicht übertreiben. ;-) Aber ich habe mir viel Mühe gemacht und die schönsten Dinge herausgesucht, die ich finden konnte. Und ich habe mir gedacht, wenn ich tatsächlich tolle Dinge finde, dann kann ich euch doch auch davon erzählen, oder? Vielleicht ist ja sonst noch jemand auf der Suche. Und Weihnachten steht ja quasi auch schon auf der Fußmatte vor der Tür.


1. Pinker Schal / Maya (über zalando.de)
Der perfekte Schal für graue Hamburger Herbst- und Wintertage. Die Farben sind echt der Knaller. Im wahrsten Sinne des Wortes. Damit sollte man jeden Regentag mit guter Laune überstehen können.

2. Bunte Strasssteine / Panduro
Diese Strasssteine habe ich bereits in silber und ich habe schon etliche tolle Dinge damit gemacht. Die sind wirklich super. Gute Qualität, schöne Formen und für die unterschiedlichsten Projekte geeignet. Mit der bunten Ausgabe möchte ich mir gerne ein Collier und ein paar Ohrringe basteln. Und vielleicht noch einen Sweater besticken. Unendliche Möglichkeiten...

3. Kontaktlinsenbehälter / bertine.de
Sind die nicht süß??? Eigentlich sehe ich Kontaktlinsenbehälter ja nur als Gebrauchsgegenstand an, der nicht besonders gut aussehen muss. Warum sollte ich diese Hündchen also brauchen? Naja, die Frage ist auch unwichtig. Ich muss sie einfach haben. Weil sie süß sind. Punkt.

4. Geflochtenes Collier / Promod
Bei dieser Kette gefallen mir vor allem die Farben. Dadurch passt sie zu so vielen Outfits. Sie sieht edel aus, ist aber nicht zu auffällig. Man möchte ja nicht vom Schmuck "erschlagen" werden.

5. Duftkerzen 3er, 2er / Ikea
Sobald es draußen früher dunkel wird, fange ich an, überall Kerzen anzuzünden. Das macht die Dunkelheit gemütlich. Und ich bin ständig auf der Suche nach neuen Duftkerzen. Dabei achte ich, neben dem Duft, auch darauf, dass ich das Gefäß, in dem die Kerze steckt, später für andere Dinge benutzen kann. Es sollte also schön sein. So wie bei diesen Duftkerzensets mit zwei oder drei Kerzen. Die Blumenschalen sehen später ganz toll als Aufbewahrung für meine Ringe oder kleinen Ohrringe aus.

6. Blaue Beuteltasche / KIOMI (über zalando.de)
Ich suche jetzt schon seit einer gefühlten Ewigkeit nach einer schönen blauen Tasche. Und seit ein paar Monaten suche ich außerdem einer Beuteltasche, die mir gefällt. Ich würde sagen, diese Tasche wäre wie zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Sie ist aus Leder, groß genug für die wichtigsten Dinge und in genau dem richtigen Blauton. Alles in allem wäre sie also absolut perfekt.

7. Stempel / Panduro
Bürokrams sollte ja ab und zu auch mal Spaß machen, oder? Mit diesem tollen Stempel, der nicht nur Datum, sondern auch Herzchen kann, kommt der Spaß ganz von selbst.

8. Backform für Minitorten / Panduro
Mehrstöckige Torten sehen ja toll aus, sind aber auch immer viel Arbeit. Hiermit nicht mehr. Einfach einen leckeren Rührteig zusammenmixen, in die Form füllen, backen, mit einer Glasur oder Creme bestreichen, etwas verzieren, fertig. Macht richtig was her, ist aber einfach und schnell gemacht.

So, jetzt sind sie raus, meine Geburtstagswünsche. Mal sehen, welcher in Erfüllung geht... ;-)

Was würdet ihr euch zum Geburtstag oder zu Weihnachten wünschen? Schreibt mir in den Kommentaren und hinterlasst gerne einen Link. Ich bin so gespannt!

Cathrin

29. September 2014

Kreisrunde Wanddeko in Bronze


Dieses Dekoprojekt ist eines von denen, die ganz anders anfangen als sie enden. Ich hatte irgendwo einen ganz tollen Wandschmuck gesehen, bei dem mehrere bronzene Scheiben in verschiedenen Größen übereinander lappend und in verschiedenen Abständen zur Wand befestigt waren. Das gefiel mir so gut, dass ich es unbedingt nachmachen wollte. Ursprünglich fürs Schlafzimmer. Leider merkte ich schnell, dass es nicht so einfach und vor allem nicht mit so wenig Material- und Zeitaufwand zu bewerkstelligen war, wie ich mir das vorgestellt hatte. Am Ende habe ich das ganze vereinfacht und muss sagen, dass mir das Ergebnis echt gut gefällt. Eine edle Wanddeko in Bronze, die nicht nur superschnell fertig war, sondern außerdem kaum was gekostet hat. Und wenn ich irgendwann eine Veränderung brauche, ist sie ganz schnell und rückstandslos wieder entfernbar.
Vom Schlafzimmer sind meine Bronzescheiben dann rüber in den Flur gehopst. Da passten sie irgendwie besser hin. Vor allem, weil das Schlafzimmer (leider) noch etwas stiefmütterlich behandelt wird. Ich habe einfach noch keine Möbelaufstellung oder Dekorationsidee gefunden, die mir wirklich gefällt. Und im Moment sind mir die anderen Zimmer wichtiger. Das Schlafzimmer sehe ich ja eh fast nur abends, wenn ich ins Bett gehe. Und dann ist es meist dunkel. Da sehe ich das Elend nicht ;-)


Für die Bronzescheiben braucht ihr nur:
Pappe
Schere
Zirkel
Bronzene Acrylfarbe
Pinsel
Masking Tape

Für die Pappe habe ich einfach von Collegeblöcken die Pappe, die hinten dran ist, genommen. Immer, wenn ich irgendwo eine bekommen kann, wird sie mitgenommen und zu Hause aufgehoben. Damit habe ich schon etliche Dinge gebastelt. Man hat so immer ein Stück Pappe zur Hand und muss kein Geld ausgeben. Außerdem schmeißt man nicht so viel Müll weg. Die Umwelt dankt!


Man fängt an, indem man mit dem Zirkel verschieden große Kreise auf die Pappen malt. Die Menge hängt von der Größe der Wand und dem gewünschten Endergebnis ab. Ich habe in zwei Etappen gearbeitet. Nachdem die ersten Bronzescheiben an der Wand klebten und mir das zu wenig war, hab ich einfach noch ein paar gemacht. Die Kreise werden mit einer Schere sorgfältig ausgeschnitten.


Danach geht's mit dem Bepinseln los. Einfach 'nen ordentlichen Klecks Farbe auf die Pappe geben und loslegen. Wer, wie ich, etwas Struktur haben möchte, sollte mit einem groben Pinsel arbeiten und immer nur kurze Pinselstriche machen. Wer es lieber glatt mag, nimmt einen feinen Pinsel.
Nun muss die Farbe gut trocknen. Das geht am besten über Nacht. Es kann sehr gut sein, dass sie sich durch das Bemalen etwas biegen. Das liegt an der Flüssigkeit in der Farbe, die durch die Pappe aufgesogen wird. Alles kein Problem. Einfach, wenn alles trocken ist, zwischen etwas Papier legen und mit Büchern beschweren. Nach ein paar Stunden ist alles wieder glatt. 


Jetzt kann der Spaß losgehen. Auf die Rückseite mit dem Maskingtape Klebepunkte setzen und alles nacheinander an die Wand drücken. Wer möchte, kann dabei einige Kreise übereinander legen, so wie ich das gemacht habe. Ja, und das war`s auch schon. Easy, oder?
Das tolle am Masking Tape ist, dass es sich rückstandslos wieder entfernen lässt. Ich wünschte, es hätte diese wunderbaren Klebestreifen schon gegeben, als ich 14 war und mein Zimmer mit Postern zugekleistert habe. Der Tesafilm hat sehr unschöne Stellen hinterlassen, an denen nachher keine Farbe oder sogar keine Tapete mehr zu sehen war.

Und was hängt bei euch im Flur an der Wand?

Cathrin

2. September 2014

Kupferner Kerzenhalter


Bevor ich mit meiner Bachelorarbeit so richtig anfangen kann, muss ich (leider) noch ein sechsseitiges Essay schreiben. Ich weiß, ich weiß, sechs Seiten sind ja nicht so viel und die Bachelorarbeit wird noch viel mehr Arbeit. Aber sechs Seiten, wenn man eigentlich nichts zu sagen hat? Das ist echt viel! Im Moment versuche ich, einfach all das aufzuschreiben, was mir so in den Sinn kommt. Und wenn ich einiges an Text zusammen habe, dann kommt der schwierige Teil: einen roten Faden und einen Sinn da reinbekommen. Oh je!
Wahrscheinlich würde ich total durchdrehen, wenn ich den ganzen Tag nur vor dem Bildschirm sitzen und mir den Kopf zerbrechen würde. Damit das aber nicht passiert und ich vor allem die Motivation nicht verliere, habe ich einen Schlachtplan entwickelt: Morgens in Ruhe frühstücken und Haushaltskram erledigen, danach zum Sport oder einen kleinen Spaziergang machen. Ab mittags in mein Lieblingscafé und den ganzen Unikram erledigen. Ab dem späten Nachmittag Sachen machen, die Spaß bringen. Also irgendwas Leckeres fürs Abendessen kochen oder was Schönes für die Wohnung basteln. Und abends dann entspannen.
Wenn ich könnte, würde ich gerne den ganzen Tag die Uniarbeit erledigen. Aber leider musste ich die Erfahrung machen, dass mich das depressiv und unmotiviert und panisch macht. Und das wollen wir ja nicht, oder? ;-)


So, und jetzt fragt ihr euch, was das eigentlich mit dem Kerzenhalter zu tun hat. Ja, gute Frage. Eigentlich nichts. Außer, dass ich den Drang, einen zu machen, beim Essay schreiben hatte. Und das war dann eben auch meine Spät-Nachmittags-Beschäftigung: Kerzenhalter basteln. Die Step-by-Step-Anleitung habe ich für euch in Fotos festgehalten:


Ihr braucht:
Kupferner Absatznippel aus dem Baumarkt (Durchmesser unten 28 mm, oben 22 mm - die Kerze sollte in den schmaleren Teil perfekt reinpassen)
Kupferdraht (aus dem Baumarkt oder Bastelladen)
Stift oder runden Stab
Zange



Den Kupferdraht ganz feste um den Stift wickeln. Dabei darauf achten, dass jede Runde nah an der vorherigen liegt.



Den Draht vorsichtig vom Stift schieben. Es ist nicht schlimm, wenn er nicht mehr so schön aneinander liegt. Ihr könnt ihn nochmal etwas zusammendrücken. Es muss aber nicht perfekt sein.


Ungefähr die Mitte bestimmen und die Kupferfeder so eindrehen, dass ihr sie zweimal im Kreis übereinanderlegen könnt. Wenn es zum Ende hin etwas knapp wird, könnt ihr den Draht auch nochmal etwas "strecken". Das Ergebnis sollte dann so aussehen:



Von den Ringen macht ihr zwei Stück pro Kerzenhalter. Sie werden einfach über die kupfernen Absatznippel gezogen. Durch die federne Spannung im Kupferdraht rutschen sie nicht runter. Und schon seit ihr fertig. War das nicht einfach?


Und sehen sie nicht toll zum Heidekraut aus?

Cathrin

24. August 2014

Herbstzeit

Anfang des Monats habe ich endlich meine allerletzte Klausur geschrieben. Und die lief - zum Glück - ziemlich gut. Jetzt fehlt nur noch meine Bachelorarbeit und ich bin fertig. Juhuu!! :-D

Das schönste ist, dass ich mich auch endlich wieder mit der Wohnung beschäftigen kann. Da ist nämlich noch einiges zu tun. Und die letzten Schlechtwettertage hier in Hamburg haben mir gezeigt, dass der Herbst auch gleich um die Ecke steht. Eigentlich hätte ich lieber noch etwas Sommer. Ich habe noch gar nicht all das gemacht, was ich in diesem Sommer machen wollte. Eine Kanufahrt durch die Fleete zum Beispiel. Oder Open-Air-Kino. Ein Nachmittag im Park mit einem guten Buch.
Aber ich hoffe einfach auf ein paar schöne Altweibersommer-Tage. Hamburg kann ja auch Sonne. Das haben die letzten Wochen gezeigt.
Trotz meiner Sommer-Sehnsucht habe ich auch ein kleines bisschen Lust auf den Herbst. Der Beginn der Herbstzeit ist für mich sowas wie der Startschuss zum Wohnung (um)dekorieren. Und da wir hier ja eh noch einige offene Baustellen haben, kann ich das super miteinander verbinden.

Fürs erste werde ich mich mit dem Wohnzimmer beschäftigen. Wir brauchen einen neuen Couchtisch, einen anderen Teppich und ein paar Kleinigkeiten, um alles etwas gemütlicher zu machen. Die kleine Collage unten zeigt euch, in welche Richtung das ganze gehen soll.



(1. Runder DIY-Teppich) Den Teppich werde ich selber machen. Gefunden habe ich eine tolle Selbermach-Version auf "A Beautiful Mess", einer meiner absoluten Lieblingsblogs. (2. Strickpouf ) Gestricktes sieht irgendwie immer gemütlich aus, findet ihr nicht auch? Und wenn man noch drauf sitzen kann, umso besser. Der dunkelblaue Strickpouf passt perfekt zu meinen blauen Strickkissen auf dem Sofa, ist von Depot und gerade im Sale. Besser geht nicht. (3. Kerzenständer) Eigentlich steh ich nicht so drauf, mir Teile von toten Tieren in die Wohnung zu stellen, aber wenn sie erstens nicht echt, zweitens so schön und drittens ein Kerzenständer sind, mach ich mal ne Ausnahme. (4. Drahtkorb) Der Kupfertrend ist auch an mir nicht spurlos vorbei gegangen. In der Küche habe ich schon einige kupferfarbene Teile stehen. Vielleicht hol ich mir jetzt noch diesen schönen Drahtkorb, den man in der Mitte etwas schmaler drehen kann. Der jetzige Obstkorb im Wohnzimmer ist etwas zu groß. (5. Glashaube) Unter dieser Glashaube werde ich wahrscheinlich meine gesammelten Kastanien, bunten Herbstblätter und Kiefernzapfen ausstellen.(6. Eisenkorb) Und hier ist er: Ein Teil des neuen Tisches fürs Wohnzimmer. Den Korb aus pulverbeschichtetem Eisendraht gibt es in verschiedenen Größen und Farben. Wenn er offen ist, kann man ihn als einfachen Korb für Feuerholz, Kissen oder Handtücher benutzen. Man kann aber auch einen runden Deckel drauf packen (gibt es ebenfalls zu kaufen) und ihn als Tisch benutzen. Ich find die Vielseitigkeit einfach super.

Und wie sieht es bei euch aus? Seit ihr auch schon dabei, alles auf den Herbst vorzubereiten, oder wollt ihr den Sommer noch nicht loslassen?

Cathrin