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8. August 2015

Fruchtiger Kettenanhänger


Heute habe ich endlich mal wieder ein Schmuck-DIY! (Ich möchte jetzt bitte lautes Jubeln hören! --- okay, ich hab nur mich gehört. Egal, sollte reichen.)
In den letzten Monaten habe ich überall Ananas aufpoppen sehen. Als Kunstdruck, angesprüht mit weißer Farbe, auf Kleidungsstücken, als Wohnaccessoire, ganz klassisch als Frucht zum essen... und als Schmuckstück. Es hat einige Zeit gedauert, aber ich finde, so eine Ananas darf man gerade im Sommer überall haben. An der Wand, auf der Brust, auf dem Tisch, im Frühstück oder um den Hals. Irgendwie macht sie das Leben fruchtiger. Deshalb hab ich mir jetzt auch eine gemacht. Als Kettenanhänger. Für die Hamburger Regentage im Sommer. Dann ist die Laune nämlich gleich viel besser. :-)


Man braucht für einen Anhänger:
2 große gelbe Perlen (Facettenperle/Kristallperle)
2 große Perlkappen
1 kleine Perlkappe
1 Kettelstift
ggf. kleinere Perlen, die das Loch der großen Perlen ausfüllen
Rundzange



Zuerst kommt die kleine Perlkappe mit der konvexen Seite nach oben auf den Stab. Dann hebe ich, da meine beidem gelben Perlen sehr große Löcher haben, eine zylinderförmige Perle und vier kleine Perlen aufgefädelt. Ansonsten würden die gelben Perlen zu locker sitzen. Wer gelbe Perlen mit kleinem Loch findet, kann sich diesen Schritt sparen und steckt direkt die gelben Perlen auf. Danach kommen die zwei großen Perlkappen mit der konvexen Seite nach unten auf den Stab. zwischen beide Perlkappen habe ich noch eine kleinere, flache Perle gesetzt. Zum Schluss muss nur noch der obere Teil des Stabes zu einer Öse geformt werden. Achtet hierbei darauf, dass die Öse groß genug ist, um den Anhänger auf eine Kette zu fädeln. Meine war erst zu klein, so dass ich nachbessern musste. Und wenn ihr fertig seid, führt euren neuen Kettenanhänger spazieren. Los, raus mit euch in den Sonnenschein!

Cathrin

29. März 2015

Für Ostern: Moos- und Federeier


Zu Ostern muss es ja nicht immer bunt zugehen. Wer, wie ich, eher auf dezente und natürliche Deko steht, für den sind diese Eier genau das Richtige. Darüber hinaus braucht man nicht viele Materialien und nur einen Nachmittag (oder Abend) Zeit.
Die Idee zu diesen Eiern hat mir Pinterest geliefert, wo ich in den letzten Wochen fleißig Fotos von Osterdekorationen gepinnt habe. Was mir ganz besonders gefiel, waren Eier aus Moos oder Dekorationen  mit Federn. Deshalb habe ich mich da auch mal ran gewagt. Und wie es geht, verrate ich euch jetzt.


Für die Mooseier braucht ihr:

Styroporeier
Moos
Draht
Drahtzange

Stecht mit dem Ende des Drahtes in das Styropor, um ihn zu fixieren. Dann legt ihr etwas Moos um das Ei und bindet den Draht darum. Legt nach und nach etwas Moos dazu und fixiert es immer wieder mit dem Draht, bis das ganze Ei bedeckt ist. Am Schluss mit der Zange den Draht abzwacken und wie zu Beginn das Ende des Drahtes in das Styropor stechen.



Für die Federeier braucht ihr:

ausgeblasene Eier
kleine Federn
Sprühkleber
Schere
Holzspieß

Zunächst von den Federn den unteren Teil so abschneiden, dass nur noch die farbige Spitze (also der schöne Teil) übrig bleibt.




Die Eier durch das Blasloch auf das Holzstäbchen spießen. Den Sprühkleber güt schütteln und aud die obere Hälfte des Eis sprühen. Dann rundherum die vorbereiteten Federn aufkleben. Dabei immer die neuen Federn überlappend aufkleben. Nach und nach das ganze Ei bedecken. Für den letzten Teil sollte man den Holzspieß abnehmen, so dass man mit der letzten Feder das Loch verdecken kann.




Ich wünsche euch einen schönen Sonntag und viel Spaß bei euren Ostervorbereitungen!

Cathrin

21. März 2015

Für Ostern: Geschenkeanhänger im Streifenlook


Ich finde es immer wieder schön, meine Gäste mit einem kleinen Geschenk zu überraschen. Das muss nichts Großartiges sein. Einfach nur etwas das sagt: Ich freue mich, dass du da bist! Zum Familienbrunch morgen bekommt also jeder eine Kleinigkeit von mir. Und Geschenke müssen eingepackt werden, finde ich. Und dazu brauche ich natürlich auch noch schöne Geschenkeanhänger.

Ich hatte euch in diesem Post ja schon erzählt, dass ich meine Tischdeko zu Ostern in diesem Jahr unter anderem in den Farben Schwarz, Weiß und Kupfer halte. Deshalb habe ich die Anhänger aus schwarzweiß gestreiftem Stoff gemacht und mit kupfernen Hasen bemalt.


Ihr braucht:
Stoff
Schere
Pappe
Motivvorlage
Acrylfarbe
kleinen Schwamm
Lochzange
Bänder



Den Stoff auf die gewünschte Größe zuschneiden. Für die Hasenschablone muss man nur ein Hasenmotiv aus einem Stück Pappe ausschneiden. Entweder mit einem Cutter oder mit einer kleinen Schere. Das Motiv sollte recht simpel sein, damit das Ausschneiden nicht zu kompliziert ist. Mein Motiv habe ich aus meinem Hasenpost vom letzten Jahr genommen.
Die Schablone wird dann auf das Stück Stoff gelegt. Mit einem kleinen Schwamm (ich habe ein Stück von einem normalen Spülschwamm ausgeschnitten) wird die Farbe dann vorsichtig auf den Stoff getupft. Die Schablone sofort danach vorsichtig vom Stoff nehmen und vor der nächsten Benutzung etwas trocknen lassen. Sonst gibt die Unterseite der Pappe auf das nächste Stück Stoff Farbe ab. Nun müsst ihr nur noch mit der Lochzange ein kleines Loch ausstanzen, durch dieses ein Stück Band ziehen und direkt über dem Stoff ainen Knoten machen. Und schon habt ihr ein paar süße Geschenkanhänger!


Verschenkt ihr zu Ostern etwas? Wenn ja, was? Verratet es mir unten in den Kommentaren!

Cathrin

20. März 2015

Für Ostern: Dip Dyed Körbchen


Nein, diese Körbchen wurden nicht wirklich in Farbe getaucht. Ja, ich habe sie einfach nur mit Farbe bepinselt. Aber kennt ihr eine bessere Bezeichnung als "dip dyed"? Wenn ja, immer her damit! ;-)

So, da wir das geklärt hätten, kommen wir zum eigentlichen Post. Ich wollte in diesem Jahr beim vorösterlichen Familienbrunch gerne wieder Osterkörbchen auf dem Tisch stehen haben. Mir gefielen aber keine von denen, die es so zu kaufen gibt. Entweder sie waren mir zu bunt oder zu langweilig. Deshalb dachte ich mir, ich kann mir ja einfach meine eigenen machen. Wie ich sie haben wollte, war mir ziemlich schnell klar. Den Dip-Dye-Look mag ich schon, seitdem er vor einigen Jahren überall auftauchte. Und wenn ich irgendwann mal genug Platz habe, um überall Körbe hinzustellen, dann werden die allesamt in Farbe getunkt. Oder bepinselt. Hauptsache, es sieht so aus wie diese Osterkörbchen. Allerdings nehme ich dann statt der weißen Farbe auch mal was Buntes. Mein Freund würde jetzt für blau-weiß-rot plädieren (Bayern München Fan *ohje*), aber den Gefallen tue ich ihm sehr sehr wahrscheinlich nicht. Ich denke, Grau oder dezente Pastellfarben fände ich am schönsten. Ich schweife ab....wo war ich? Achja, bei meinen Osterkörbchen.


Ich habe mir also ganz zwei günstige Körbchen (1,95 € bei Nanu Nana) gekauft, etwas weiße Acrylfarbe besorgt und drauflosgepinselt. Wer ein deckendes Ergebnis haben möchte, sollte zwei Schichten Farbe auftragen. Mit einer Schicht sieht es eher nach Shabby Chic aus. Auch sehr schön, aber nicht das, was ich wollte. Also: zweimal pinseln. Es sei denn, ihr wollt lieber shabby als dipped. Dann nur einmal. Soll ja jeder, wie er gern möchte, oder?


Wie habt ihr eure Körbe zu Ostern am liebsten? Ganz dezent? Knallig bunt? Oder seid ihr ein Osterkörbchen-Gegner?

Cathrin

15. März 2015

Für Ostern: Strohhalme im Mustermix


Wenn ich Freunde oder Familie zu Besuch habe und für's Essen den Küchentisch schön eindecken möchte, orientiere ich mich immer daran, welche Farben und Muster in meiner Küche vorherrschen. Die Küchenstühle sind zum Beispiel mit schwarz und weiß gestreiftem Stoff bezogen. Und an der Wand hängt meine Tellersammlung im Blumenmuster. Außerdem habe ich dort einige kupferne Kerzenhalter rumstehen. Deshalb tauchen in der Tischdeko auch ganz oft die Farben Schwarz, Weiß, Kupfer und Blumig auf. Ja, Blumig ist ne Farbe. Warum? Einfach, weil das in dieser Aufzählung so schön passte.

Auch zu Ostern sieht mein Farbkonzept so aus. Nachdem ich im letzten Jahr den Schwerpunkt auf Kupfer gesetzt habe, sind in diesem Jahr die anderen drei dran. Und ich finde, schwarz und weiß passen perfekt zu Blumen. Das eine zurückhaltend und klassisch, das andere bunt und verspielt. Ein ideales Paar.


Diese Paarung wollte ich dann auch gleich mal umsetzen und habe meine kürzlich erstandenen Papierstrohhalme mit Blumenhasen versehen, die ich vorher mit Serviette beklebt habe. Das geht so: Von der Serviette die oberste Lage (die, wo das Muster drauf ist) abziehen, ggf. die gewünschte Stelle ausschneiden, Hasen mit Bastelleim einpinseln, Serviette aufkleben, nochmal Leim drüber, trocknen lassen. Dann die getrockneten Hasen mit Heißkleber am Strohhalm befestigen und fertig!


Die Hasen habe ich von Rossmann. Man kann hierfür aber auch andere Streudeko nehmen. Die gibt es in so ziemlich jedem Bastel- und Dekoartikelladen. Die Strohhalme sind von Tiger, einer meiner absoluten Lieblingsshops, den es bisher leider fast nur in Norddeutschland gibt. Aber ich bin sicher, das wird nicht mehr lange so bleiben!


Aus so tollen Strohhalmen trinkt es sich doch gleich noch viel besser, oder? Ich zumindest genieß jetzt meinen frisch gepressten O-Saft. Prost!

Cathrin

19. Januar 2015

Selbstgemachte bunte Postkarten


Wahnsinn!! Jetzt ist es tatsächlich schon zweieinhalb Monate her, seit ich das letzte Mal etwas gepostet habe. Oh je oh je... Dabei hatte ich mir für den Dezember ganz viele tolle Sachen vorgenommen. Aber wie das eben manchmal so ist, es kommt alles anders als geplant. Meine oberste Priorität ist im Moment meine Bachelorarbeit. Und die ging dann nunmal vor. Außerdem ist der Dezember mit den ganzen Weihnachtsplanungen und dem Geschenke besorgen und Plätzchen backen und allem Drumherum eh ein pickepacke voller Monat. Und da war es mir wichtig, mir keinen Stress zu machen und den Blog einfach mal einige Zeit sich selbst zu überlassen.
Jetzt, im neuen Jahr, möchte ich aber so langsam wieder einsteigen. Und vor allem wieder kreativ sein. Nicht dass ich das die letzten Monate nicht war, aber eben nicht so öffentlich.

Zu Beginn des letzten Jahres hatte ich mir ganz fest vorgenommen, jedem aus meiner Familie zum Geburtstag eine Karte zu schicken. Eine selbstgebastelte. Das hat auch super angefangen und ich war total motiviert und so. Aber zur Jahresmitte hin wurde mir die Bastelei dann einfach zu viel. Ich wollte ja jedem eine ganz individuelle Karte schicken. Aber gezwungen kreativ sein, wenn man eigentlich gerade viel wichtigere Dinge (z.B. für Klausuren lernen) zu tun hat, ist nicht schön. Darum habe ich es dann sein gelassen. Manchmal ist eine Idee im Kopf doch viel schöner als im echten Leben. ;-)
So ganz aufgeben wollte ich es aber nicht. Grundsätzlich finde ich es nämlich ganz toll, Geburtstagskarten zu verschicken. Für dieses Jahr habe ich dann gedacht, dass ich einfach ein paar schöne Karten kaufe. Aber sobald auf meiner To-Do-Liste "Geburtstagskarten kaufen" stand, hatte ich eine Idee, wie ich ganz schnell selber Karten machen kann, die ich als Postkarten verschicke. An einem Abend hatte ich ruckzuck 'nen ganzen Stapel produziert. Und die werden jetzt verschickt. Also, nacheinander...nicht alle auf einmal...ist ja klar!

 
Ihr braucht:
- feste Pappe (nicht zu dick!)
- buntes Papier
- Masking Tape
- alte Postkarte
- Bleistift
- Schere
- Klebestift

Als feste Pappe habe ich einfach die genommen, die bei Papierblöcken hinten dranhängt. Die benutze ich ja ganz gerne mal zum Basteln.


1. Mit Hilfe der Postkarte zeichnet ihr auf der Pappe den Umriss für eure Karte und schneidet diesen dann aus.
2. Dasselbe macht ihr auf dem bunten Papier. Schneidet hier aber auf jeder Seite etwa einen Millimeter breiter.
3. Verteilt den Kleber gleichmäßig und dünn auf der Pappkarte. Dann klebt ihr das bunte Papier darauf.


4. Mit dem Masking Tape klebt ihr nun rundherum die Kanten ab. Das sieht schön aus, aber vor allem habt ihr keine Ränder, an denen das bunte Papier sich von der Pappkarte löst.


5. Wer möchte, schreibt, stempelt oder klebt noch ein paar nette Worte auf die bunte Seite der Karte. Und schon ist sie fertig! Jetzt nur noch schnell etwas schreiben, Empfänger und Briefmarke drauf und ab in den Briefkasten.


Wie ist das denn bei euch so? Schreibt ihr zu Geburtstagen fleißig Karten oder erledigt ihr das Gratulieren lieber auf anderem Wege? Oder vergesst ihr Geburtstage auch gerne mal, so wie ich?

Cathrin



31. Oktober 2014

Ohrstecker mit Pom Pom


Beim Aufräumen habe ich nicht nur die Korkuntersetzer wiedergefunden, sondern auch kleine schwarze Pompoms. Ich wollte schon vor einigen Wochen Ohrringe mit Pompoms machen, hab das aber irgendwie wieder vergessen. Als ich dann die kleinen schwarzen Dinger in der Hand hielt, fiel es mir wieder ein. Und ich hab mich sofort an die Arbeit gemacht. Obwohl das Wort Arbeit an dieser Stelle eher lachhaft ist. Das war keine Arbeit. Das war mal eben zwischendurch fünf Minuten Pause vom Aufräumen. Also Nichtarbeit. Und ich finde, die Kombination aus silbernem Strass und schwarzem Kuschel-Pompom passt perfekt in die kalte Jahreszeit. Das hat so was von edler Gemütlichkeit. So wie die Kombi Hauspuschen und Abendkleid. Nur eben vorzeigbar. Okay, okay, ich hör jetzt auf mit komischen Metaphern und zeig euch wie es geht.


Ihr braucht:
Pompoms (z. B von Idee)
Strasssteine (im Set von Panduro)
Ohrstecker ( von Panduro)
Schmuckkleber (von Idee)
Zahnstocher
 
Den Zahnstocher benutzt ihr, um den Kleber etwas präziser auftragen zu können. Als erstes klebt ihr jeweils einen Pompom an die Seite des Strasssteins, die später nach unter zeigen soll. Einfach etwas Kleber auf den Stein und den Pompom geben und beides aufeinander drücken. Haltet es für etwa 30 Sekunden so fest. Dann sollte der Kleber trocken genug sein, dass es hält.


Danach könnt ihr schon direkt den Stecker auf die Rückseite des Steins kleben. Hier reicht es, wenn ihr nur etwas Kleber auf den Stecker gebt und ihn auf den Stein drückt. Und wieder eine halbe Minute festhalten. Legt den Ohrstecker dann mit dem Strassstein nach unten hin und wartet so lange, bis der Kleber ganz trocken ist. Wie lange das dauert, steht hinten auf der Tube. Über Nacht sollte aber reichen.

Wenn ihr die Ohrstecker nachmacht, dann schreibt mir doch in den Kommentaren, welche Farbkombi ihr genommen habt. Auch silber und schwarz? Oder was ganz anderes? Für Weihnachten (jaja, das ist noch lange hin, ich weiß) wäre ja auch rot und grün denkbar... ;-)

Cathrin

24. Oktober 2014

Korkuntersetzer mit Stern


Als ich vor ein paar Tagen eine von meinen Schubladen mit Bastelkram aufgeräumt habe, hab ich diese vier Korkuntersetzer wiedergefunden. Ich hatte sie vor einigen Monaten gekauft, weil ich sie irgendwie bemalen wollte. Ich habe keine Ahnung mehr, wie genau. Aber sobald ich sie jetzt in der Hand hielt, fiel mir was ein: Stern. Einfach ein Stern. Ganz simpel. Passt ja irgendwie auch zur Jahreszeit. Im Herbst und Winter (also eigentlich vor allem im Winter) gehören Sterne ja in jedem guten Haushalt zur Standarddeko. Überall sieht man da Sterne. Warum also nicht auch auf Untersetzern? Ich hab mir also sofort alles geschnappt, was ich brauchte und losgelegt. Ging ganz einfach, war schnell fertig und sieht super aus. Und wäre ein tolles Mitbringsel für Freunde, wenn mal mal zum Essen oder zum Weinabend eingeladen ist.


Ihr braucht:
Korkuntersetzer
Sternvorlage
Acrylfarbe
Masking Tape
Pinsel
Schere

Die Vorlage für den Stern habe ich einfach mit meinem Schreibprogramm (z. B. Word) erstellt. Da sind simple geometrische Formen schon drin. Einfach einfügen, auf die richtige Größe bringen und ausdrucken. Mit der Schere einmal rundherum ausschneiden.


Dann entweder nur auf die Korkunterlage legen oder mit etwas Klebestreifen auf der Rückseite fixieren. Das Masking Tape mit der Schere in Streifen schneiden und diese um den Stern herum auf den Untersetzer kleben. Wenn ihr damit fertig seid, den Papierstern entfernen und mit Farbe ausmalen. Ich habe Gold genommen, aber ich kann mir das auch gut in anderen Metallfarben oder in schwarz und/oder weiß vorstellen. Ein weißer Stern mit schwarzen Punkten würde bestimmt toll aussehen. Lasst die Farbe kurz antrocknen und zieht die Klebestreifen vorsichtig wieder ab.


Hat jemand von euch noch andere Ideen, wie man solche Untersetzer bemalen kann?

Cathrin

20. Oktober 2014

Zeit für Wünsche

In jedem Jahr, kurz vor meinem Geburtstag, muss ich mir Gedanken darüber machen, was ich denn für Wünsche habe. Und in jedem Jahr muss ich mir da ziemlich viele Gedanken drüber machen. Man(n) sollte ja meinen, dass Frau ganz viele Wünsche hat und sie auch sofort benennen kann. Mag ja sein, dass das bei einigen auch so ist. Aber ich tu mich schwer damit. Meistens fallen mir irgendwelche größeren Dinge (neue Brille, neue Uhr, richtig gute Kamera etc.) ein. Aber Kleinigkeiten...tja, da wird’s schwierig. Deshalb habe ich mich in diesem Jahr mal etwas mehr mit meinen kleinen Wünschen befasst. Soll heißen, ich war stundenlang im Internet unterwegs und habe jede mir bekannte und spontan einfallende Seite durchforstet, ob sich nicht was Schönes findet. Okay, okay, ich will mal nicht übertreiben. ;-) Aber ich habe mir viel Mühe gemacht und die schönsten Dinge herausgesucht, die ich finden konnte. Und ich habe mir gedacht, wenn ich tatsächlich tolle Dinge finde, dann kann ich euch doch auch davon erzählen, oder? Vielleicht ist ja sonst noch jemand auf der Suche. Und Weihnachten steht ja quasi auch schon auf der Fußmatte vor der Tür.


1. Pinker Schal / Maya (über zalando.de)
Der perfekte Schal für graue Hamburger Herbst- und Wintertage. Die Farben sind echt der Knaller. Im wahrsten Sinne des Wortes. Damit sollte man jeden Regentag mit guter Laune überstehen können.

2. Bunte Strasssteine / Panduro
Diese Strasssteine habe ich bereits in silber und ich habe schon etliche tolle Dinge damit gemacht. Die sind wirklich super. Gute Qualität, schöne Formen und für die unterschiedlichsten Projekte geeignet. Mit der bunten Ausgabe möchte ich mir gerne ein Collier und ein paar Ohrringe basteln. Und vielleicht noch einen Sweater besticken. Unendliche Möglichkeiten...

3. Kontaktlinsenbehälter / bertine.de
Sind die nicht süß??? Eigentlich sehe ich Kontaktlinsenbehälter ja nur als Gebrauchsgegenstand an, der nicht besonders gut aussehen muss. Warum sollte ich diese Hündchen also brauchen? Naja, die Frage ist auch unwichtig. Ich muss sie einfach haben. Weil sie süß sind. Punkt.

4. Geflochtenes Collier / Promod
Bei dieser Kette gefallen mir vor allem die Farben. Dadurch passt sie zu so vielen Outfits. Sie sieht edel aus, ist aber nicht zu auffällig. Man möchte ja nicht vom Schmuck "erschlagen" werden.

5. Duftkerzen 3er, 2er / Ikea
Sobald es draußen früher dunkel wird, fange ich an, überall Kerzen anzuzünden. Das macht die Dunkelheit gemütlich. Und ich bin ständig auf der Suche nach neuen Duftkerzen. Dabei achte ich, neben dem Duft, auch darauf, dass ich das Gefäß, in dem die Kerze steckt, später für andere Dinge benutzen kann. Es sollte also schön sein. So wie bei diesen Duftkerzensets mit zwei oder drei Kerzen. Die Blumenschalen sehen später ganz toll als Aufbewahrung für meine Ringe oder kleinen Ohrringe aus.

6. Blaue Beuteltasche / KIOMI (über zalando.de)
Ich suche jetzt schon seit einer gefühlten Ewigkeit nach einer schönen blauen Tasche. Und seit ein paar Monaten suche ich außerdem einer Beuteltasche, die mir gefällt. Ich würde sagen, diese Tasche wäre wie zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Sie ist aus Leder, groß genug für die wichtigsten Dinge und in genau dem richtigen Blauton. Alles in allem wäre sie also absolut perfekt.

7. Stempel / Panduro
Bürokrams sollte ja ab und zu auch mal Spaß machen, oder? Mit diesem tollen Stempel, der nicht nur Datum, sondern auch Herzchen kann, kommt der Spaß ganz von selbst.

8. Backform für Minitorten / Panduro
Mehrstöckige Torten sehen ja toll aus, sind aber auch immer viel Arbeit. Hiermit nicht mehr. Einfach einen leckeren Rührteig zusammenmixen, in die Form füllen, backen, mit einer Glasur oder Creme bestreichen, etwas verzieren, fertig. Macht richtig was her, ist aber einfach und schnell gemacht.

So, jetzt sind sie raus, meine Geburtstagswünsche. Mal sehen, welcher in Erfüllung geht... ;-)

Was würdet ihr euch zum Geburtstag oder zu Weihnachten wünschen? Schreibt mir in den Kommentaren und hinterlasst gerne einen Link. Ich bin so gespannt!

Cathrin

15. Oktober 2014

Brautstrauß selber machen

Mit Bräuten ist das ja immer so ne Sache. Manche sind total entspannt. Andere sind schrecklich aufgeregt und nervös. Und wieder andere sind erschreckend entspannt. So wie meine liebe Freundin Julia. Die hat sich gedacht: "Ach, die Cathrin mag doch Blumen so gerne und kauft immer so schöne Schnittblumen. Die darf meinen Brautstrauß machen!"--------?????????????-------- Ja, genau. Das war ihr Grund genug, mir eine Aufgabe aufzudrücken, von der ich ja eigentlich so gar keine Ahnung habe. Ich bin weder Floristin, noch Gärtnerin, noch Dekorateurin, noch sonst irgendwas Vergleichbares. Und ich sollte, so komplett ohne Vorerfahrung, einfach mal zuständig sein für so etwas Wichtiges wie den Brautstrauß. Super. (tiefer Seufzer)
Glücklicherweise für die Braut (und für mich) mag ich solche Herausforderungen ja. Ich habe mich also schon einige Wochen im Voraus mit Brautsträußen befasst. Mir ganz viele Bilder angeschaut. Und bei jeder Gelegenheit Blumen inspiziert. Und überlegt, was denn zum Hochzeitskleid (von dem ich nur ein unscharfes Foto und die Beschreibung durch Julia hatte) und zur Braut passen würde. Meine Vorstellung ging dann so in Richtung "dezenter Herbststrauß". Also cremeweiße Blüten mit ein paar Farbtupfern in dunklem Violett, einige Bucheckern mit Perlen und Golddraht und vielleicht vereinzelt Federn (passend zum Rotton der Haare der Braut).
Zwei Tage vor der Hochzeit habe ich mir dann das Brautkleid anschauen können. Und die Stickerei auf der Korsage war nicht gold, so wie Julia die ganze Zeit sagte, sondern silber. Okay, dachte ich, das ändert jetzt mal...äh...alles. Meine ursprüngliche Idee passte so gar nicht mehr dazu. Aber gut, ich kann ja improvisieren. Julia und ich sind also los zum Blumen kaufen. Welche Blumen sie haben wollte, war noch nicht ganz klar. Sie wusste aber, was sie nicht wollte: 1. Rosen, 2. Schleierkraut und 3. Rosa. Aber als Braut darf man sich zwei Tage vor der Hochzeit natürlich auch nochmal komplett um entscheiden, oder? Die Braut hat schließlich immer Recht. Ja, und so sah der Strauß dann aus, als er fertig war:


Ich muss sagen, dass es am Ende wirklich nicht schwer war, ihn zu machen. Ebenso die Ansteckblume für den Bräutigam. Wer einen relativ simplen Brautstrauß haben möchte und nicht so ein großes Hochzeitsbudget hat, der sollte sich tatsächlich überlegen, ihn selbst zu machen. Wie es geht, erklär ich euch. Dabei gehe ich davon aus, dass der Strauß einen Tag vorher gemacht wird und der Anstecker so kurz davor wie möglich.

Für den Brautstrauß braucht ihr:
- schöne (frische!!!) Blumen, am besten mit großen und kleinen Blüten
- scharfes Messer
- grünes Kreppband
- Stoffband mit Drahtkante
- Draht
- Perlen

Zunächst solltet ihr die Blumen von Blättern und Dornen befreien. Ob ihr auch die Blätter ganz oben am Stängel wegmacht oder nicht hängt von dem gewünschten Endergebnis ab. Bei meinem Brautstrauß sollten nur Blüten zu sehen sein. Also wurden alle Blätter entfernt. Legt euch die Blumen getrennt voneinander zurecht. Ihr werdet später nur eine Hand frei haben. Und da ist gute Vorbereitung wichtig.

Wie ihr einen Strauß richtig zusammenlegt, seht ihr in diesem Video. Am besten übt ihr erstmal mit ein paar Blumen, bevor ihr richtig loslegt. Es ist nicht schwer, aber ein kleines bisschen Übung ist schon notwendig. Wenn ihr sicher seid, dass ihr es draufhabt, dann fangt an, den finalen Strauß zusammen zu stellen. Achtet darauf, dass ihr eine schöne Verteilung der verschiedenen Blumen habt. Das wichtigste ist aber, dass er EUCH gefällt (bzw. der Braut). Wenn ihr fertig seid, nehmt das Kreppband und bindet es (Oberseite an die Stängel) fest um die Stelle, wo später auch das Stoffband sitzen soll. Fangt oben an und achtet darauf, dass ihr in die Richtung bindet in die die Stängel zeigen.

Wenn alles fest sitzt, schneidet mit dem scharfen Messer alles auf die gleiche Länge. Schneidet schräg ab. Und etwas länger, als es am Ende sein soll. Die Blumen sollen vorher noch genug Wasser bekommen. Mit dem Draht und den Perlen könnt ihr den Strauß noch verzieren. Ich habe zum Beispiel den Draht spiralförmig gewickelt und über den Strauß gelegt. Außerdem habe ich ein anderes Stück Draht mit Perlen bezogen und um den Strauß herum gelegt. Befestigt habe ich beides unauffällig mit Kreppband.



Der Strauß sollte jetzt noch ein paar Stunden im Wasser stehen. Bevor er gebraucht wird, wird das Stoffband noch um die Stängel gewickelt. Wenn ihr unten anfangt, könnt ihr das Ende oben am Ansatz mit Hilfe der Drahtkante im Band befestigen. Ihr könnt natürlich auch Kleber nehmen Das hält wahrscheinlich noch besser. Aber nehmt einen, der schnell trocknet. Danach könnt ihr die Blumenstiele noch auf die richtige Länge kürzen. Ich habe sie an dieser Stelle gerade abgeschnitten, damit es etwas ordentlicher aussieht.

Für die Ansteckblume braucht ihr:
- schöne Blumen (die gleichen, wie beim Brautstrauß)
- Anstecknadel (gibt's beim Floristen oder online)
- einen Wattebausch
- Frischhaltefolie
- grünes Kreppband
- Draht und Perlen

Nehmt eine von den größeren Blüten, die auch im Brautstrauß sind. Aber nicht zu groß! Dazu kommen dann noch ein paar von den kleineren Blüten. Ihr braucht nicht viel. Ich habe das alles auch sehr dezent gehalten. Der Bräutigam wird's euch danken. Schneidet die Blüten so zu, dass die Stängel etwas kürzer als die lange Seite der Anstecknadel sind. Nehmt einen Wattebausch, macht ihn nass und legt ihn um die Enden der Blumenstiele. So, dass die Blumen sich daraus noch etwas Wasser ziehen können. Umwickelt dies nun vorsichtig mit etwas Frischhaltefolie. Nur so, dass das Wasser nicht heraustropft. Dann legt ihr es auf die Anstecknadel. Die eigentliche Nadel sollte von den Blüten etwas verdeckt sein. Befestigt die Blume mit dem Kreppband an der langen Seite der Nadel. Dabei nicht zu feste drücken, sonst kommt das Wasser wieder heraus. Umwickelt alles mit dem Stoffband und befestigt dieses mit etwas Draht. Auf den Draht könnt ihr vorher noch ein paar Perlen ziehen.



Da wir beim Blumen kaufen für den Brautstrauß so richtig zugeschlagen haben (nicht dass wir zu wenig haben), hatte ich noch so viele übrig, dass ich einen Extrastrauß gemacht habe. Und zwar mit den restlichen Rosen, lila Chrysanthemen und orangenen Blüten (deren Namen ich leider nicht kenne). Außerdem habe ich die verschmähten Bucheckern und Federn mit eingebaut. Und ich finde, da ist ein toller Herbststrauß draus geworden. Was meint ihr?



Wer von euch hat schonmal einen Brautstrauß selbst gemacht? Also so ohne Floristenausbildung. War jemand so mutig? Und vor allem: War das Ergebnis so, wie erhofft?

Cathrin